Warum ist mein Leben dann so anstrengend?

Hallo, Brüder und Schwestern der Loving Stage!

Ich habe ein Problem und möchte euch um Rat bitten. Ich bin eng mit meiner Familie verbunden und bin nicht in der Lage meine Kinder gehen zu lassen, was mein Leben anstrengend macht. Meine älteste Schwiegertochter hat gerade ein Baby geboren und ich muss mich um sie kümmern. Mein jüngerer Sohn ist alt genug, aber er hat noch keine Familie gegründet. Außerdem haben wir uns Geld geliehen, um ihm eine Wohnung zu kaufen, und müssen nun jeden Monat den Bankkredit zurückzahlen. Da mir diese Dinge den ganzen Tag im Kopf herumspucken, ist mein Herz oft beunruhigt und ich kann kaum die Bibel lesen oder beten. Obwohl ich zum Herrn gebetet habe erhält mein Geist keine Befreiung. Jeden Abend, wenn ich nach Hause komme, fühle ich mich körperlich und geistig extrem erschöpft. Manchmal bin ich so müde, dass ich Kopfschmerzen habe und sogar fühle, dass mein Leben keinen Sinn hat. Der Herr hat einmal gesagt: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken…… Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11, 28-30). Ich glaube, dass das Wort des Herrn treu ist. Und ich will auch nach Seinem Wort handeln, diese Sorgen und Probleme beiseite legen und ein freies und erlöstes Leben führen. Wie kommt es, dass ich es nicht in die Praxis umsetzen kann, sondern immer müder lebe?

Baijie

Gott, bibel

Hallo, Schwester Baijie!

Wir verstehen Deine Situation gut, denn jeder von uns hatte verschiedene Bürden zu tragen. Bevor wir nach dem Wort des Herrn leben können, ist es so, dass wir alle durch die Verwicklungen der Familie gebunden und in Sorge sind. Es ist wie ein Netz, das uns umgibt, so dass unsere Herzen immer davon besetzt sind und kontrolliert werden. Es ist wirklich miserabel. Jesus, unser Herr sagte: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken…… Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11, 28-30). Wir glauben, dass das Wort des Herrn vertrauensvoll ist. Aber warum können wir keine wahre Befreiung fühlen, obwohl wir zu Gott gebetet und uns auf ihn verlassen haben? Lass uns eine Wortpassage lesen, um diese Frage zu beantworten.

Aus einem Buch zitiert: „Obwohl der Mensch Gott erlaubt, in sein Herz hineinzuschauen, bedeutet dies nicht, dass er in der Lage ist, die Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu befolgen, noch dass er sein Schicksal und seine Aussichten und sein Alles Gottes Kontrolle überlassen hat. Also unabhängig von den Eiden, die du Gott leistest oder dem, was du Ihm kundtust, ist in Gottes Augen dein Herz immer noch für Ihn verschlossen, denn du erlaubst Gott nur dein Herz zu betrachten, aber du lässt es nicht zu, dass Er es kontrolliert. Mit anderen Worten, du hast dein Herz gar nicht Gott gegeben……Das heißt, Gott hat das Recht zu beobachten, aber Er hat nicht das Recht zu kontrollieren. Im subjektiven Bewusstsein des Menschen will der Mensch sich nicht der Gnade Gottes überlassen oder beabsichtigt nicht es zu tun. Nicht nur, dass sich der Mensch Gott verschlossen hat, sondern es gibt sogar Menschen, die über Wege nachdenken, ihre Herzen umhüllen, um mit Schönrederei und Schmeichelei einen falschen Eindruck zu erzeugen und das Vertrauen Gottes zu gewinnen und ihr wahres Gesicht vor Gottes Sicht zu verbergen. Ihr Ziel nicht zuzulassen, dass Gott sieht, besteht darin, Gott nicht wahrzunehmen zu lassen, wie sie wirklich sind. Sie wollen ihr Herz Gott nicht geben, sondern es für sich behalten. Der Subtext davon ist, dass das, was der Mensch tut und was er will, alles vom Menschen selbst geplant, berechnet und entschieden wird; er braucht nicht das Mitwirken oder Eingreifen Gottes, viel weniger braucht er die Orchestrierungen und Vorkehrungen Gottes. Ob nun in Bezug auf die Anordnungen Gottes, Seinen Auftrag oder die Forderungen, die Gott an den Menschen stellt, beruhen die Entscheidungen des Menschen auf seinen eigenen Absichten und Interessen, auf seinen eigenen derzeitigen Zuständen und Umständen. Der Mensch wendet immer das Wissen und die Erkenntnisse mit denen er vertraut ist und seinen eigenen Intellekt an, um den Weg zu beurteilen und auszuwählen, den er gehen sollte, und lässt Gottes Eingreifen oder Kontrolle nicht zu. Das ist das Herz des Menschen, das Gott sieht.“

Diese Worte beinhalten viel Wahrheit. Wenngleich wir zu Gott beten, beabsichtigen wir nie wirklich ihm die Kontrolle unseres Lebens vollständig zu übergeben. Stattdessen wollen wir uns auf unsere eigenen Fähigkeiten verlassen, um das Leben unserer Kinder zu gestalten und zu planen. Wir versuchen immer alles selbst zu planen und zu entscheiden und erwarten oft, dass der Ablauf der Dinge unseren Gedanken und Vorstellungen entspricht. Aber nur Gott kann das Schicksal eines jeden von uns bestimmen, denn nur Er ist zu solcher Macht und Autorität fähig. Wir sind nur Schöpfungen die keine Autorität oder Macht besitzen, um unser Schicksal oder das der anderen zu kontrollieren. So fühlen wir uns natürlich beunruhigt, besorgt und verloren, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen, nachdem wir uns viel Mühe gegeben haben oder wenn die Ergebnisse der Dinge nicht der unserer Gedanken und Vorstellungen entsprechen.

In der Tat, wenn wir unsere Schwierigkeiten wirklich Gott anvertrauen wollen, müssen wir unsere Herzen Gott übergeben, seine Souveränität und Bestimmungen über unser Leben und unser Schicksal annehmen und gehorchen.

Hier ist noch eine Passage, die wir gerne mit euch teilen möchten. Wir glauben, es erklärt uns einen Weg zur Praxis. „Wenn du mit alltäglichen Problemen konfrontiert wirst, wie solltest du die Autorität Gottes und Seine Souveränität erkennen und verstehen? Wenn du nicht weißt, wie diese Probleme zu verstehen, zu lösen und zu erfahren sind, welche Haltung solltest du dann einnehmen, um deine Absicht, deinen Wunsch und deine Wahrhaftigkeit, dich Gottes Souveränität und Anordnungen zu unterziehen zu zeigen? Zuerst musst du lernen zu warten; dann musst du lernen zu suchen und dann musst du lernen dich zu unterwerfen. „Warten“ bedeutet auf die Zeit Gottes warten, auf die Menschen, Ereignisse und Dinge, die Er für dich arrangiert hat warten, darauf warten, dass sich Sein Wille dir nach und nach offenbart. „Suchen“ bedeutet Gottes bedachte Absichten für dich durch Menschen, Ereignisse und Dinge zu beobachten und zu verstehen, die Er für dich vorgesehen hat, die Wahrheit durch sie zu verstehen, zu verstehen, was Menschen erfüllen müssen und die Wege verstehen, an die sie sich halten müssen, zu verstehen, welche Ergebnisse Gott in den Menschen zu erzielen beabsichtigt und welche Errungenschaften Er in ihnen zu erreichen beabsichtigt. „Unterwerfen“ bezieht sich natürlich darauf, die Menschen, Ereignisse und Dinge zu akzeptieren, die Gott orchestriert hat, Seine Souveränität zu akzeptieren und durch sie zu erfahren, wie der Schöpfer das Schicksal des Menschen diktiert, wie Er den Menschen mit Seinem Leben versorgt, wie Er die Wahrheit in den Menschen einarbeitet. Alle Dinge unter Gottes Anordnungen und Souveränität folgen Naturgesetzen und wenn du beschließt, Gott alles für dich arrangieren und diktieren zu lassen, solltest du lernen zu warten, solltest lernen zu suchen, solltest lernen dich zu unterwerfen. Das ist die Haltung, die jeder Mensch, der sich Gottes Autorität unterwerfen will, einnehmen muss, die grundlegende Qualität, die jeder Mensch besitzen muss, der Gottes Souveränität und Anordnungen annehmen will. Um eine solche Haltung einzunehmen und eine solche Qualität zu besitzen, müsst ihr härter arbeiten; und nur so könnt ihr in die wahre Wirklichkeit eintreten.“

Als ein erschaffenes Wesen sollten wir lernen zu warten, zu suchen und uns den Menschen, Ereignissen und Dingen denen wir jeden Tag begegnen, zu unterwerfen. Das ist das Verhaltensprinzip für uns Christen und es ist auch am besten geeignet um zu zeigen ob wir wahren Gehorsam und Ehrfurcht vor Gott haben. Während des Lernprozesses sammeln wir Wissen darüber, wie Gott über alle Dinge herrscht und uns mit allem versorgt. Und wir werden sehen, dass je mehr Menschen, Ereignisse und Dinge denen wir begegnen mit unseren Vorstellungen unvereinbar sind, desto mehr enthält sie Gottes gute Absicht. Durch diese Menschen, Ereignisse und Dinge will Gott unseren Glauben an ihn prüfen und sehen, ob wir in unseren Herzen einen Platz für Ihn haben. Er will prüfen, ob wir absichtlich tun können, was wir wollen und ob wir versuchen, das Leben und sogar das Schicksal unserer Familie und uns selbst mit unseren eigenen Händen zu verändern. Und das Ergebnis der Prüfung ist: Wenn der Lauf der Ereignisse für uns unangenehm ist, werden wir in Kummer und Not leben. Wir werden das Gefühl haben, dass unser Leben voller ungünstiger Begebenheiten und Enttäuschungen ist und sogar in stillem Widerstand und Klage gegen den Herrn leben. Äußerlich sagen wir nichts, während wir in unseren Herzen den Herrn missverstehen und darüber klagen, warum Er uns nicht segnet seit wir an ihn glauben, damit wir leicht und bequem leben können. Wenig wissen wir, dass es nicht so ist, dass der Herr uns nicht segnet. Eigentlich ist es weil wir nicht an Gottes Souveränität glauben oder uns ihr unterwerfen, weil wir Gott unsere Erwartungen und unser Schicksal nicht abgeben oder uns Seinen Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen. Wenn wir keinen wahren Glauben an Gott haben, dann können wir nicht aufrichtig vor den Herrn treten. Noch viel weniger können wir den Trost und die Befriedigung empfangen die dadurch entstehen, wenn wir den Herrn unser Leben gestalten lassen. Wenn wir feststellen, dass wir es tatsächlich versäumt haben, das Wahre zu üben um Gott zu befriedigen, wird es uns zwingen, unsere Beziehung zu Gott unter die Lupe zu nehmen und dies wiederum wird uns inspirieren Gottes Willen zu suchen und die Wahrheit zu praktizieren. Heute hast Du uns geschrieben, Schwester Baijie, um Deinen Kummer, in Schmerz und Verwirrung zu leben, auszuschütten und aktiv Gottes Willen zu suchen. Wir glauben, dass Du unter Gottes Führung, Seiner Worte und durch unsere Kommunikation ein tieferes Verständnis von Gott bekommen wirst, Du wirst sehen, wie Gott über unser Schicksal herrscht und alle unsere Bedürfnisse befriedigt, und wie Er uns den Schmerz offenbart, der dadurch verursacht wird, wenn wir unser Schicksal mit unseren eigenen Händen gestalten. Du wirst ebenfalls merken, dass dies alles deshalb geschieht, weil wir die Wahrheit nicht mögen und wir unser Herz nicht Gott übergeben haben. Nachdem Du diese Dinge erkannt hast, wirst Du Gottes ernsthafte Absicht verstehen, ein solches Umfeld für dich zu gestalten und auch einen richtigen Weg der Praxis finden. Wenn Du bei der Erfüllung Deiner Verantwortung und Verpflichtung als Mutter Gott Deinen Alltag führen lässt und lernst, der Natur ihren freien Lauf zu lassen und nach Gottes Wort handelst, wird Er Dir sicher aus Deinen Sorgen und Nöten helfen. Möge Gott Dich führen und befähigen bald Befreiung und Freiheit zu empfangen und in Seinem Licht zu leben. Amen!

Dieser Artikel stammt aus: DIE BIBEL STUDIEREN

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2 Kommentare

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  1. Ich glaube nicht, dass Gott einen Lebensplan für seine Menschenkinder hat.
    Wo bleibt der freie Wille. Einen freien Willen gibt es nur, wenn ich ohne furcht vor Strafe Handeln kann. Nur wenn ich nach den Plan Gottes Handele, werde Ich gesegnet, wenn nicht bestraft. Ich sollte Gottes Wille tun, weil ich ihn als richtig und gut Erkenne. Wenn nicht muss ich in meiner Not bleiben. Da muss ich an meine Eltern denken, die immer gesagt haben, wenn ich ihnen nicht folge, schickt mich
    das liebe Jesulein in die Hölle. Wenn unser Mensch gewordener Gott so ist, dann verzichte ich auf sein Himmelreich. Ich halte mich an Gottes Gebote, weil ich sie Menschlich sind. Und wir nur so in frieden miteinander Leben können. Gruß Renate

    1. Hallo Renate,
      Ich habe Ihnen verstanden. Wir alle wollen Gott gehorchen. Weil Jesu sagte: „HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.” Und Sie machen es sehr gut.
      Ich habe Gottes Gedanken vorher nicht verstanden. Ich habe meine eigene Bedeutung, egal was ich tue, aber es ist sehr schmerzhaft, wenn Dinge nicht getan werden können. Ich denke, warum ich zu Gott gebetet habe, aber Gott hat mir nicht geholfen? Später wurde mir klar, dass ich tue, was ich meine. Ich habe Gott nicht wirklich alles gegeben, um Gott dominieren zu lassen, aber ich möchte, dass Gott meinen eigenen Ideen folgt. Ich erkannte, dass ich es nicht nach Gottes Willen getan habe. Später, als ich umgekehrt und bereit war, Gott zu gehorchen, sah ich, dass Gott mir viel besser gab, als ich dachte.
      Gottes Segen