Glauben im Alltag leben – eine Geschichte über Kaffeemaschinen

Als ich auf die Kaffeemaschinen sah, die auf meinem Prüftisch lagen, sagte mir mein Vorgesetzter ungeduldig: „Schau Kind, du testest die Produkte so langsam, dass sie sich stapeln. Wenn du siehst, dass der QC, der die Produkte kontrolliert, nicht hier ist, brauchst du sie nicht zu testen. Gib ihr direkt zu den anderen. Wenn der QC dich fragt, ob du die Produkte kontrolliert hast, kannst du sagen, dass du es gemacht hast. Dein Vorgänger hat nicht alle Kaffeemaschinen getestet, deswegen haben sie sich nicht auf so auf dem Tisch gestapelt wie hier. Sei nicht so dumm.“ „Der vorherige Mann prüfte die Produkte sehr zügig sie nicht stapeln lassen“, sagte mein Kollege gegenüber von mir verächtlich. Als ich ihre negativen Kommentare hörte, fühlte ich mich gekränkt.

Ich arbeite Geräteinstallationsunternehmen und bin für die Qualitätsprüfung von Kaffeemaschinen verantwortlich, welche exportiert werden sollen. Die Maschinen werden getestet, indem man heißes Wasser in die Maschine gießt und wenn ich nicht vorsichtig bin, bekommen meine Hände Blasen vom heissen Wasser. Um Probleme mit der Produktqualität zu verhindern, teste ich jedes einzelne vorsichtig. Um die Leistung zu vermehren und mehr Bonus zu gewinnen, drängte mich mein Vorgesetzter manchmal schneller zu arbeiten. Meine moralische Entschlossenheit wurde dadurch ein bisschen erschüttert. Da der vorherige Mitarbeiter nicht jedes Produkt prüfte und nichts passierte, weshalb sollte ich? Aber dann dachte ich: Ich glaube an Gott und Gott fordert von uns, ehrlich zu sein. Wenn ich die Produkte nicht Stück für Stück teste, dann werde ich auch unverantwortlich sein als ein Betrüger und werde kein ehrlicher Mensch sein, der Gott Freude macht. Ich werde das testen, was ich testen sollte. Deswegen betete ich stumm zu Gott. „Gott! Ich bin bereit zu lernen, eine ehrliche Person zu sein!“ Nach dem Gebet fuhr ich mit dem genauen Prüfen fort. Als sie sah, dass ich nicht das tat, was sie wollte, schimpft mein Vorgesetzter vor meinen Kollegen mit mir: „Du bist dumm und dein Verstand ist unflexibel“. Als ich sie so über mich sprechen hörte, dachte ich: „Es ist nicht so, dass ich dumm bin oder dass ich es so nicht machen kann. Bevor ich an Gott glaubte, betrug ich auch andere. Jetzt, wo ich an Gott glaube, sollte ich Gottes Worte praktizieren.“

Der Herr Jesus sagte einst: “Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.” (Matthäus 5,37) Sprüche 12,29: “Falsche Mäuler sind dem HERRN ein Greuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm wohl.” Gott liebt die Ehrlichen und Er hofft auch, dass ich ein Platz für Ihn in meinem Herzen habe. Also, wenn wir mit der QC konfrontiert sind, soll ich nicht lügen. Wenn ich die Maschinen getestet habe, dann soll ich sagen, dass ich das getan habe; falls nicht, soll ich sagen, ich habe es nicht getan. Wenn ich Angst vor der Kritik des Managers habe und somit lüge, um meine eigenen Interessen zu schützen, dann falle ich in Satan’s Schema. Ich täusche Gott und bin keine ehrliche Person. Deswegen mache ich den Beschluss, die Worte Gottes zu praktizieren und Zeugnis zu geben.

Kaffeemaschinen
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So fuhr ich vorsichtig mit dem langsamen Testen fort und gab sie dann den anderen Mitarbeitern, die sich damit beschäftigten. Wieder sagte mein Vorgesetzter ungeduldig: “ Deine Einstellung ist so unflexibel. Sei schlau!“ Ich verstand was sie meinte und sagte ruhig: „Vorgesetzte, ich teste die Produkte tatsächlich langsam. Wenn andere Mitarbeiter schneller sind, dann kann ich den Arbeitsplatz mit ihnen tauschen.“ Als sie hörte was ich sagte, ging sie ohne ein Wort zu sagen. Nachdem sie ging, fühlte ich mich friedlich in meinem Herzen.

Eines Tages kamen Inspektoren der Zentrale zu uns, um unsere Arbeit zu prüfen. Als diese Neuigkeiten gehört wurden, versammelte unsere Vorgesetzte uns Qualitätsprüfer eilig zu einem Meeting. Sie sagte: „Es werden Leute von der Zentrale zum Prüfen unserer Arbeit in unsere Firma kommen. Auch wenn manche unserer Produkte nicht dem Standard entsprechen, sollt ihr sagen, dass sie es sind. Wenn ihr das tut, wird euch die Firma belohnen nachdem sie gegangen sind. Wenn ihr die Wahrheit sagt und Ärger verursacht, werdet ihr gefeuert. Beschuldigt mich nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe! Außerdem machen wir 9-Stunden-Schichten aber wenn sie euch fragen, sagt ihr, wir arbeiten 8 Stunden pro Tag.“ Manche Arbeiter nickten und andere besprachen es. Ich dachte: „Ist das nicht Betrug?“ Dieser Situation gestellt, lebte ich mit Schwierigkeiten und in meinem Herzen herrschte Krieg. „Wenn ich gefragt werde, ob ich das Praktizieren den Worte des Herrn wähle und eine ehrliche Person bin und die Wahrheit sage, dann werde ich meinen Job und mein Gehalt von Tausenden von Yuan verlieren. Wenn nicht, dann wird mich Gott nicht mögen.“ Ich wankte…

Nachdem ich zu Hause ankam, las ich die Geschichte von Job. Als sein Eigentum ihm weggenommen wurde, sagte Job: “Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt.” (Hiob 1,21) Als seine Frau sich über ihn lustig machte, antwortete er: “Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?” (Hiob 2,10) Wann immer er vor eine Prüfung gestellt wurde, glaubte er, dass alles von der Hand Gottes kontrolliert wird und so berücksichtigte er nicht seine Verluste und Gewinne, sondern folgte trotzdem dem Weg Gottes. Letztendlich war er Zeuge für Gott und wurde von Gott anerkannt. Wenn ich mich im Vergleich ansah, wenn ich praktischen Situationen begegnete, welche meine eigenen Interessen berührten, lebte ich immer in Schwierigkeiten weil ich meine Verluste und Gewinne berücksichtigte und nicht Gottes Weg folgen wollte. Meine Statur war noch immer zu klein. Nachdem ich Gottes Absichten verstand, entschloss ich mich von Job zu lernen und betete auch lautlos zu Gott, um mir Zuversicht zu geben, um seine Worte zu praktizieren. Ich glaubte auch wenn ich gefeuert werden würde oder nicht, ich werde von Gott kontrolliert.

Als ich zur Arbeit ging, war ich noch immer ein bisschen besorgt, dass mich der Inspektor befragen würde und dass ich gekündigt werden würde weil ich die Wahrheit sage. Daher pochte mein Herz laut. Ich merkte, dass mein Zustand nicht gut war, deswegen betete ich eilig zu Gott, damit er mir Zuversicht gibt. Nach dem Gebet war ich nicht mehr so nervös. Aber ich war trotzdem überrascht, dass der Inspektor tatsächlich kam und mich fragte: „Wie testest du die Produkte? Gibst du sie nach der Prüfung den anderen Mitarbeitern?“ Ich sagte ehrlich: „Ich teste die Produkte gemäß den Teststandards. Danach gebe ich sie den anderen Mitarbeitern.“ Zu dieser Zeit änderte der Manager das Thema und lenkte den Inspektor ab, weshalb mir keine weiteren Fragen gestellt wurden. Ich wusste, dass der ganze Prozess unter Gottes Herrschaft war.

In der Firma habe ich mich ehrlich verhalten und tat die Dinge vorsichtig gemäß Gottes Worten. Ich beruhigte mein Herz immer vor Gott, deshalb war jeder Tag sehr bereichernd. Allmählich hörten mein Vorgesetzter und meine Kollegen auf, über mich zu reden. Manchmal würden sie sogar zu mir kommen und mit mir plaudern. Nachdem ich diese Situation erlebt hatte, stieg mein Glaube an Gott mehr und ich bin dazu gekommen, fest daran zu glauben, dass wir Gottes Weisung erwerben wenn wir gemäß Gottes Worten handeln.

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