Gottes Wort lässt mich dreimal Versuchungen Satans überwinden

Liebe Freunde, stießt ihr auch auf eine Schwierigkeit nach der anderen, nachdem ihr das Werk Gottes der letzten Tage akzeptiert hattet? Vielleicht war es ein Problem in eurer Familie oder vielleicht ein Gesundheitsproblem, das verursachte, dass ihr – die sich vorher in Gottes Liebe versenkt hatten – euch negativ und deprimiert gefühlt habt, bis zu dem Punkt, an dem ihr vielleicht sogar Gott missverstanden und beschuldigt habt? Dies habe ich tatsächlich selbst erfahren. Wenn ihr auch auf einige Schwierigkeiten gestoßen seid, während ihr den wahren Weg untersucht habt, dann würde ich euch gern erzählen, dass hinter diese Dingen, die ihr erfahrt, tatsächlich Gottes guter Wille ist, und dass es genau diese Schwierigkeiten sind, derer sich Gott bedient, um uns zu ermöglichen zu wachsen. Schaut euch meine Erfahrungen an.

Ich war einmal ein Mitarbeiter in einer Baptistengemeinde, und im Juli 2018 begann ich, das Werk des Allmächtigen Gottes zu untersuchen. Aufgrund der Worte des Allmächtigen Gottes verstand ich, dass Gott viele Millionen Worte zum Ausdruck brachte, um Sein Werk des Gerichts und der Reinigung in den letzten Tagen auszuführen, sodass wir die Wahrheit über unsere Verdorbenheit durch Satan erkennen könnten, und sodass unsere Verdorbenheit langsam gereinigt werden könnte. Die Worte des Allmächtigen Gottes sind voll von Autorität und Macht, und sie ermöglichten mir, nicht nur meine eigenen Unzulänglichkeiten, Mängel und meine Aufsässigkeit zu erkennen, sondern ich erkannte schließlich auch die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes. Daraufhin wurde ich mir sicher, dass der Allmächtige Gott die Wahrheit, der Weg und das Leben ist, und dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Nachdem ich die Wiederkunft des Herrn willkommen geheißen hatte, empfand mein Herz solch Frieden und Freude, dass ich es nicht in Worte fassen konnte. Danach las ich begierig Gottes Worte und begann, ein aktives Kirchenleben zu führen. Ich ahnte jedoch nicht, dass ich einen Monat später von einer Krankheit nach der anderen ereilt werden würde…

Gott verlassen

Die Krankheit tritt auf

Ich hatte es immer geschafft, eine gute Gesundheit aufrechtzuerhalten, bis dass ich eines Tages die Grippe bekam. Die Begleiterscheinungen waren Fieber, Husten, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, und mein ganzer Körper schmerzte. Ich hatte nie zuvor solch einen ernsten Grippefall, und er war ohne irgendeine Vorwarnung über mich gekommen. Ich war besorgt, dass ich immer kränker werden würde, und ich begann Medizin zu nehmen, um die Symptome zu lindern, und ich betete auch zu Gott und bat Ihn, mich zu kurieren. Jedoch ging es mir nicht nur nicht etwas besser, sondern vielmehr ging es mir immer schlechter. Eines Abends war ich nicht einmal fähig, eine regelmäßige Atmung beizubehalten, und ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen. Ich konnte nicht umhin mich zu fragen: „Wie kommt es, dass ich jetzt, wenn ich das Werk des Allmächtigen Gottes akzeptiert habe, plötzlich krank bin? Warum beschützt Gott mich nicht? Was soll ich tun, wenn mein Zustand sich nur weiter immer mehr verschlechtert?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto niedergeschlagener fühlte ich mich. Ich wollte die Versammlungen mit meinen Brüdern und Schwestern auch nicht mehr besuchen, sondern stattdessen wollte ich mich nur ausruhen.

Am nächsten Tag schickte mir eine Schwester, mit der ich Versammlungen besucht hatte, eine Nachricht und fragte mich, wie es mir ginge. Ich erzählte ihr von meiner Krankheit, und dann las sie mir eine Textstelle der Worte Gottes vor: „Gott wirkt, Gott sorgt für einen Menschen, schaut auf einen Menschen, und Satan folgt Ihm auf Schritt und Tritt. Denjenigen, den Gott begünstigt, den beobachtet auch Satan und folgt ihm auf dem Fuß. Wenn Gott diese Person will, würde Satan alles in seiner Macht Stehende tun, um Gott zu behindern und eine Vielzahl bösartiger Methoden einsetzen, um das Werk, das Gott verrichtet, in Versuchung zu führen, zu schikanieren und zu zerstören, um sein verborgenes Ziel zu erreichen. Was ist sein Ziel? Er will nicht, dass Gott irgendjemanden hat; er will alle, die Gott will, um sie einzunehmen, zu kontrollieren und über sie die Führung zu übernehmen, sodass sie ihn anbeten und gemeinsam mit ihm böse Taten begehen. Ist das nicht Satans finsteres Motiv?

Dann tauschte sie sich mit mir gemeinschaftlich aus und sagte: „Gottes Worte sagen uns, dass, wenn Er Sein Werk ausführt, um uns zu erretten, Satan einige Dinge tut, um uns zu belästigen und zu stören, er tut alles, was er kann, um uns davon abhalten, Gott zu folgen. Satan tut dies, weil er nicht möchte, dass wir an Gott glauben oder Ihn anbeten, stattdessen möchte er uns dazu bringen, ihn anzubeten und ihm die Treue zu schwören. Sobald wir mit Gottes Fußstapfen Schritt halten, bedeutet das, dass wir dem dunklen Einfluss Satans entkommen, ihm nicht mehr gehören und nicht mehr von ihm verdorben und kontrolliert werden. Satan gibt uns jedoch nicht so leicht auf. Daher tut er alles, was er kann, um uns zu belästigen, und er verursacht eine Vielzahl von Schwierigkeiten – sogar Unheil – um uns heimzusuchen, um Zwietracht zwischen Gott und uns zu säen, um uns dazu zu bringen, Gott misszuverstehen und Gott zu beschuldigen, bis zu dem Punkt, an dem wir sogar Gott die Treue brechen, sodass wir schließlich letzten Endes von Satan geraubt und verschlungen werden. Also in Wirklichkeit ist Satan hinter der Krankheit, die du dir plötzlich zugezogen hast, und er versucht, dich zu belästigen. Wir müssen fähig sein, Satans finstere Beweggründe gründlich zu verstehen, mehr beten und mehr auf Gott vertrauen. Wir müssen auch an Gott glauben, da es in Seinen Händen liegt, ob unsere Krankheit besser wird oder nicht. Obwohl das, was uns befallen hat, Satans Belästigungen sind, kann Satan ohne Gottes Erlaubnis nichts tun, um uns zu schaden. Wir müssen nur mehr auf Gott vertrauen und in unserem Zeugnis standhaft sein.“

Ich verstand von dem gemeinschaftlichen Austausch der Schwester, dass diese Krankheit, die plötzlich über mich gekommen war, Satans Belästigung war. Satan tat dies, um mein Verhältnis zu Gott zu stören, um mich dazu zu bringen, in meiner Krankheit Gott zu beschuldigen, Gottes Worte nicht lesen oder Versammlungen besuchen zu wollen. Auf diese Weise würde ich mich schließlich letzten Endes von Gott entfremden – Satan ist so heimtückisch! Ich musste die Fähigkeit haben, zu unterscheiden und konnte mir nicht leisten, von Satans Plan wieder eingeholt zu werden. Ich betete zu Gott: „Oh Gott! Satan bedient sich jetzt dieser Krankheit, um mich zu belästigen. Ich bitte Dich, dass Du mein Herz stärkst und mich befähigst, seine Belästigung abzuschütteln. Oh Gott, ich glaube, dass Du die Herrschaft über alle Dinge hast, und folglich ist mein Leben auch in Deinen Händen. Ich bitte, dass Du mich beschützt und über mich wachst.“ Nachdem ich gebetet hatte, fühlte ich mich sehr friedvoll und entspannt, und ich machte mir keine Sorgen mehr darüber, wie sich meine Krankheit entwickeln könnte. Später nahm ich etwas Medizin, und mein Körper schmerzte nicht mehr so wie er zuvor geschmerzt hatte. In den darauffolgenden Tagen tat ich alles, um mich Gott zu nähern. Ich las Gottes Worte und hörte Seine Hymnen, und mein Zustand begann sich allmählich zu verbessern. Eine Woche später ging es mir vollkommen besser, und ich war wieder fähig, die Versammlungen mit meinen Brüdern und Schwestern regelmäßig zu besuchen.

Aufgrund der Erfahrung dieser Situation erkannte ich, dass ich zu wenig Glauben an Gott hatte, und dass ich nur durch die Begegnung mit einem kleinen widrigen Umstand begonnen hatte, Gott zu misstrauen und die Versammlungen nicht mehr besuchen wollte. Wenn diese Krankheit mich nicht heimgesucht hätte, dann wäre ich nicht fähig gewesen, meine wahre geistliche Größe zu erkennen, geschweige denn irgendein Urteilsvermögen über Satans listige Pläne zu haben. Dank sei Gott, dass ich fähig war, etwas zu lernen, indem mich Satan belästigte.

Ich hatte jedoch nicht erkannt, dass Satan noch nicht mit mir fertig war. Einen Monat später startete Satan erneut seinen Angriff gegen mich…

Satan wendet erneut seine listigen Pläne an

Eines Tages schwoll plötzlich mein linkes Auge an. Es wurde rot, und mein Augenlid schwoll an. Es war sowohl schmerzhaft und juckend, und meine Sehkraft in diesem Auge wurde unscharf. Ich begann mir Sorgen zu machen und befürchtete, dass ich dann, wenn mein Auge sich weiter immer mehr verschlechtert, nicht mehr fähig wäre zu arbeiten. Ich fühlte mich geistig schwach, aber ich hielt daran fest, zu Gott zu beten: „Oh Gott, ich glaube, dass Du die Herrschaft über alle Dinge hast, also ganz gleich, was geschieht, ich werde weiter an Dich glauben!“

Später ging ich ins Krankenhaus, um es untersuchen zu lassen, und der Arzt dort sagte, dass mein Auge sich entzündet habe, und mir wurden einige Antibiotika verschrieben. Die Tabletten hatten jedoch keine Wirkung, und es schmerzte nachts so sehr, dass ich unfähig war zu schlafen. Mein Herz war aufgewühlt, und ich dachte bei mir: „Warum bin ich plötzlich wieder krank geworden? Ist es noch Satan, der versucht, mich zu belästigen? Warum würde Gott erlauben, dass diese Art von Situation mir wieder geschieht? Was werde ich tun, wenn ich die Sehkraft in meinem Auge verliere?“ Ich fühlte mich, als ob ich es nicht mehr ertragen könnte, und mir stand nicht der Sinn danach, Gottes Worte zu lesen. Sogar meine Gebete hatten keinen Bezug zu ihnen, und ich wollte die Versammlungen nicht mehr besuchen.

Als meine Kirchenschwester entdeckte, dass ich wieder krank geworden war, las sie mir Gottes Worte vor: „Der Glaube der Menschen ist dafür erforderlich, wenn etwas mit dem bloßen Auge nicht gesehen werden kann, wenn du deine eigenen Vorstellungen nicht loslassen kannst. Wenn dir Gottes Arbeit nicht klar ist, dann ist es dein Glaube, der erforderlich ist, und dass du eine feste Haltung einnimmst und als Zeuge einstehst. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, dass du nur aus deinem Glauben heraus imstande sein wirst, Gott zu sehen, und wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen. Ohne Glauben kann Er das nicht tun. Gott wird dir geben, was auch immer du zu erlangen hoffst. Wenn du keinen Glauben hast, kannst du nicht vervollkommnet werden und du wirst nicht imstande sein, Gottes Handlungen zu sehen, und noch viel weniger, Seine Allmacht zu sehen. Wenn du Glauben hast und Seine Handlungen in deiner praktischen Erfahrung berühren kannst, wird dir Gott erscheinen und Er wird dich erleuchten und von innen führen. Ohne diesen Glauben wird Gott das nicht tun können. Wenn du die Hoffnung auf Gott verloren hast, wie wirst du Ihn dann erfahren können?

Dann tauschte sich die Schwester mit mir gemeinschaftlich aus: „Wir können aus den Worten des Allmächtigen Gottes erkennen, dass wir an Gott glauben müssen, wenn wir Angelegenheiten begegnen, die wir nicht gründlich verstehen und die mit den Interessen unseres Fleisches nicht übereinstimmen. Der Grund dafür ist, dass Gott der Herrscher über alle Dinge ist, und ganz gleich, welche Situation uns heimsuchen mag, Gottes guter Wille ist hinter allen von ihnen, und nur, indem wir unseren Glauben an Gott bewahren, werden wir fähig sein, Seine Taten zu bezeugen. Nimm zum Beispiel Hiob. Als er von Satan in Versuchung geführt wurde und er seinen Reichtum, sein Eigentum und seine zehn Kinder verlor, und obwohl er unwissend war, dass Satan all dies war, um ihn in Versuchung zu führen, und obwohl er Gottes Willen nicht verstand, weder leugnete er Gott noch verriet Ihn. Stattdessen erhob er den Namen Jehovas und war standhaft in seinem Zeugnis für Gott. Als er von Satan erneut in Versuchung geführt wurde, brachen schmerzhafte Geschwüre auf seinem gesamten Körper aus, und alles, was er tun konnte, war inmitten der Asche zu sitzen und seinen Körper mit einer Tonscherbe zu kratzen. Seine Ehefrau verspottete ihn und versuchte überdies, ihn dazu zu bringen, Gott abzulehnen. Aber ganz gleich, wie viele Schmerzen er hatte, Hiobs Glaube wankte nie, er tadelte seine Ehefrau streng und sagte: ‚Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?‘ Als er Satans wiederholten Versuchungen unterzogen wurde, ganz gleich, ob es der Verlust seiner materiellen Besitztümer oder seiner geliebten Kinder oder ob es seine Gesundheit war, er behielt die ganze Zeit über seinen Glauben an Gott; er leugnete Gott nicht oder brach Ihm die Treue aufgrund des Unheils, das ihn befiel, und er sprach nicht ein einziges Mal sündhaft. Als Satan Hiobs wahren Glauben sah, zog er sich beschämt zurück und wagte sich nie, Hiob erneut in Versuchung zu führen. Gott erschien auch Hiob und sprach zu ihm, und Hiob war doppelt gesegnet. Wir können aus Hiobs Erlebnissen ersehen, dass hinter den Dingen, denen wir begegnen, die wir nicht völlig verstehen – besonders unerwünschte Situationen – immer Gottes Wille ist, und sie beinhalten immer die Versuchungen und Belästigungen Satans. Wenn wir wahren Glauben an Gott haben, dann werden wir immer fähig sein, auf der Seite Gottes zu stehen, Gottes Worte beharrlich zu lesen, zu Gott zu beten, Ihn anzubeten und uns bei Gott nicht zu beschweren, ganz gleich, wie groß das Unheil ist, dem wir begegnen – das ist, was es bedeutet, standfest in seinem Zeugnis zu sein, und dann qualifiziert man sich, um Gottes Segen zu erhalten. Daher, sobald wir beginnen, an Gott zu glauben, und obwohl wir immer wieder krank werden können, obwohl es von außen wie eine schlechte Sache aussieht, ist es in Wirklichkeit Gottes besonderer Segen. Einerseits will Gott, dass wir aufgrund unserer Krankheiten Satans finstere Beweggründe erkennen, alles ihm Mögliche zu tun, um uns zu verschlingen, während Gott sich andererseits Satans listige Pläne bedient, um unseren Glauben zu testen und zu sehen, ob wir wirklich an Ihn glauben. Wenn wir in unserem Zeugnis standhaft sind und Gott zufriedenstellen, dann werden wir fähig sein, Gottes wunderbare Taten zu bezeugen. Dadurch wird unser Glaube an Gott immer größer, und das ist der Segen Gottes.“

Nachdem ich den gemeinschaftlichen Austausch der Schwester gehört hatte, war ich so beschämt. Ich dachte daran, wie ich in einem Zustand des schweigsamen Missverständnisses und des Vorwurfs gelebt und überhaupt keinen wahren Glauben an Gott gehabt hatte. Als ich daran dachte, war ich bekümmert, und folglich betete ich zu Gott: „Oh Gott! Deine praktischen Offenbarungen haben mir gezeigt, dass ich überhaupt keinen Glauben an Dich und nicht das geringste Verständnis von der Macht und Autorität habe, die Du in Deiner Herrschaft über alle Dinge ausübst. Wenn unglückliche Situationen mich heimsuchen, werde ich negativ, und ich missverstehe Dich – ich bin wirklich so beschämt und betreten. Oh Gott, ich wünsche, Dir gegenüber Buße zu tun. Ganz gleich, wie Satan mich belästigen mag, ganz gleich, wie krank ich werden mag, ob mein Auge die Sehkraft verliert oder nicht, all das liegt in Deinen Händen, und ich bin entschlossen, an Dich zu glauben und Dir zu folgen.“ Danach besuchte ich regelmäßig die Versammlungen, und mein Herz war von meiner Krankheit nicht mehr eingeengt. Zu meiner Überraschung war meine Augenkrankheit eine Woche später geheilt. Ich hatte die wundersamen Taten Gottes gesehen, und ich war hocherfreut und dankte Gott aus tiefstem Herzen!

Erneut in Versuchung geführt

Einen Monat später schwoll jedoch mein rechtes Auge an, und dieses Mal schwollen auch meine Augenbraue und meine Wange an und schmerzten. Jedes Mal, wenn ich mit dem Auge blinzelte, brannte und schmerzte es sogar mehr. Ich suchte schnell einen Arzt auf, und mir wurden Antibiotika und Augentropfen verschrieben. Nachdem ich die Antibiotika eingenommen hatte, war mein Auge jedoch nicht viel besser, und ich suchte den Arzt dreimal auf, aber die Schwellung in meinem Auge blieb. Als ich sah, dass die Behandlung, die mir zuteil wurde, keine Wirkung hatte, erkannte ich, obwohl ich große Schmerzen hatte, das dies höchstwahrscheinlich Satan war, der versuchte, mich wieder zu belästigen. Ganz gleich, was dieses Mal geschah, ich würde Gott nicht wieder missverstehen oder beschuldigen, und ich würde nicht aufhören, die Kirchenversammlungen zu besuchen. Und so las ich weiterhin Gottes Worte und besuchte weiter die Versammlungen. Nach ein paar Tagen war der Schmerz jedoch weiterhin schwer zu ertragen. Mit meinem rechten Auge konnte ich nicht sehen, also hörte ich Hymnen, aber ich fühlte mich weiterhin etwas schwach und konnte nicht umhin zurückzudenken, als ich als Baptistin an den Herrn geglaubt hatte und alles schön und wunderbar gewesen war. Und doch musste ich jetzt immer wieder die Angriffe und Versuchungen Satans und die Schmerzen dieser Krankheiten ertragen – es ist so schwer, dem Allmächtigen Gott zu folgen!

Später sah meine Kirchenschwester auf einer Versammlung, dass ich niedergeschlagen war, und folglich schickte sie mir eine Textstelle von Gottes Worten: „Begnügst du dich damit, mit Frieden und Freude und ein wenig fleischlicher Bequemlichkeit unter Satans Einfluss zu leben? Bist du nicht der niedrigste aller Menschen? Niemand ist törichter als diejenigen, die die Rettung erblickt haben, aber nicht danach streben, sie zu erlangen: Es sind Menschen, die das Fleisch in sich hineinschlingen und sich an Satan erfreuen. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Herausforderungen, Schwierigkeiten oder die geringste Not mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und misst dem Leben keine Bedeutung bei, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos!

Als ich über Gottes Worte nachdachte, erkannte ich, dass das, worüber Gott sprach, genau mein derzeitiger Zustand war. Ich glaubte an Gott, um Segen und Gnade zu erhalten, und sodass ich körperlich wohlauf und gesund sein würde. Ich glaubte an Gott, nicht um nach der Wahrheit zu streben, geschweige denn um Gott zu lieben und zufriedenzustellen. Außerdem hegte ich in meinem Herzen ständig eine falsche Auffassung, nämlich, dass sobald wir an Gott glauben, sollte uns dann Gottes Gnade und Segen begleiten, ob auf der Arbeit oder im Leben, und dass Gott immer über uns wachen und uns beschützen sollte. Sobald ich Gottes Werk der letzten Tage akzeptiert hatte und krank geworden war, war ich daher sehr bekümmert gewesen und hatte Gott so sehr missverstanden und beschuldigt, dass ich Gott sogar aufgeben wollte. Ich erkannte, dass ich nicht jemand war, der wahren Glauben an Gott hatte oder Gott anbetete, sondern stattdessen hatte ich gewollt, mich meines Glaubens an Gott zu bedienen, um von Ihm Segen und Gnade zu erhalten – ich war so egoistisch, verachtenswert und unvernünftig gewesen! Ich bin ein erschaffenes Wesen, und ich sollte immer an Gott glauben und Ihn anbeten, ob Gott mir Gnade und Segen gewährt oder nicht. Gott ist in den letzten Tagen persönlich im Fleisch gekommen, um so viele Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen, um für unser Leben zu sorgen und uns von unseren verdorbenen Dispositionen zu reinigen. Und doch hatte ich nach der Wahrheit oder dem Leben nicht gestrebt, sondern stattdessen hatte ich nach vorübergehenden, körperlichen Annehmlichkeiten und Freuden gestrebt. War ich somit nicht einer von jenen Menschen, über die Gott gesprochen hatte, als Er sagte: „Niemand ist törichter als jene Menschen.“ Wie könnte ich mit solchen Ansichten über das Streben jemals Gottes Lob erhalten? Was hätte ich am Ende gewonnen? In diesem Moment erkannte ich schließlich, dass hinter jeder Situation, die mich befallen hatte, Gottes guter Wille war, denn wenn Gott mich auf diese Weise nicht bloßgestellt hätte, wäre ich nie fähig gewesen, meine falschen Ansichten über das Streben zu erkennen, ganz zu schweigen davon, dass ich mich jemals geändert hätte. Und wenn ich weiter auf diese Weise an Gott geglaubt hätte, dann wäre ich nie fähig gewesen, Sein Lob zu erhalten! Sobald ich Gottes Willen verstand, spürte mein Herz plötzlich eine gewisse Erleichterung, und ich wusste dann, wie ich in Zukunft dem Weg des Glaubens an Gott folgen sollte.

Danach las ich Gottes Worte sogar noch aufmerksamer, und ich fand den Glauben, um auf Gott zu vertrauen. Ich würde Gott nicht beschuldigen, ob meine Krankheit besser wurde oder nicht, sondern ich würde die Versammlungen weiterhin besuchen und meine Pflicht erfüllen. Nachdem ich begonnen hatte, auf diese Weise zu praktizieren, fühlte sich mein Geist nicht mehr belästigt, und ich war nicht mehr besorgt wegen meiner Krankheit. Im Laufe der Zeit wurde mein Auge allmählich besser.

Christliches Gebet

Nach der Erfahrung kommt das Verständnis

Nach diesen Erfahrungen verstand ich, dass hinter allen Krankheiten, die uns heimsuchen, Gottes guter Wille ist. Einerseits erlaubten mir meine Erfahrungen, das abscheuliche und böse, hässliche Antlitz Satans eindeutig zu erkennen; er versucht ständig sein Bestes, um uns anzugreifen und in Versuchung zu führen, sodass wir Gott die Treue brechen werden. Andererseits erlaubte mir das wiederholte Erleiden von Krankheiten zu erkennen, dass ich keinen wahren Glauben an Gott hatte, während sie gleichzeitig meine falschen Ansichten über das Streben behoben, und ich sah, dass Gott so allmächtig und weise ist! Gottes Worte sind die Wahrheit: Sie können uns Glaube und Kraft geben, uns befähigen, die Versuchungen und Belästigungen Satans zu durchbrechen, und sie können uns entlang des richtigen Wegs des Glaubens an Gott führen. Ich bin jetzt erfüllt mit dem Glauben an Gott, und ganz gleich, welche Schwierigkeit in der Zukunft auftreten mag, ich werde immer zu Gott beten und auf Gott vertrauen, Gottes Willen suchen und mein Möglichstes tun, um die Wahrheit zu suchen und Gott zufriedenzustellen!

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