Reflexion: Wie dient man Gott von ganzem Herzen?

Eine Geschichte der Abrechnung: Denkanstöße

Ich las online eine Geschichte über einen kleinen Jungen, der seiner Mutter eine Rechnung gab, und auf dieser Rechnung hatte er alles niedergeschrieben, was er getan hatte, um ihr bei der Hausarbeit zu helfen und sich um seine kleine Schwester zu kümmern. Er sagte, seine Mutter solle ihm 50 Dollar bezahlen. Seine Mutter bezahlte ihm die 50 Dollar und bereitete dann eine Rechnung für ihn vor. Sie berücksichtigte alles Mögliche, wie seine Geburt, die Zeit, die sie mit ihm verbracht hatte, als er krank war, ihm das Laufen beizubringen und für ihn zu beten. Alles war zu null Dollar aufgeführt. Als der Junge das sah, schämte er sich sehr und steckte die 50 Dollar zurück in die Tasche seiner Mutter.

Diese Anekdote brachte mich zum Lächeln und ich dachte: „Wie auch immer, das Kind in der Geschichte war noch jung. Warum sollten wir der Naivität der Kinder nicht vergeben?“ Aber dann dachte ich wirklich darüber nach: Ist das Denken dieses unwissenden Kindes nicht ein Spiegelbild der Psychologie der meisten Menschen heute? In einer derart materialistischen Gesellschaft sind die Preise für so viele Dinge deutlich gekennzeichnet, also erwarten wir natürlich eine Entschädigung für unsere Bemühungen. Manchmal wird etwas, das wir wirklich beitragen sollten, zu einem herzlosen Geschäft.

Dinge aufgeben, mich aufwenden, hart für Gott arbeiten: Wofür ist es gut?

wort Gottes lesenIch konnte nicht umhin, an meine eigenen Erfahrungen zu denken. Nicht allzu lang davor war ich sehr mit der Arbeit der Kirche beschäftigt. Ich rannte herum und war ständig beschäftigt, stand früh auf und arbeitete bis spät in die Nacht, und obwohl es schwierig und anstrengend war, genoss ich wirklich, was ich tat. Eines Tages verließ ich das Haus um 5 Uhr morgens, um vor 6 Uhr morgens zum Haus eines Bruders zu gelangen, der 15 Kilometer entfernt lebte, und dann ging ich mit einigen Brüdern und Schwestern los, um das Evangelium zu verkünden. Auch wenn es nicht mehr tiefster Winter war, lag immer noch Kühle in der Luft, besonders im Morgengrauen. Die Kälte verschlang die Erde nach einer langen Nacht. Die Bäume entlang der Straße waren gefroren und wirkten leblos. Trotz meines dicken Mantels und meiner Windjacke fuhr der Wind auf meinem Motorrad trotzdem in meinen Ärmeln hoch und gelangte bis zu meiner Brust – ich hatte das Gefühl, in ein Loch im Eis gefallen zu sein, und auch meine Beine waren von der Kälte taub geworden. Ich blieb einige Male stehen und stampfte mit den Füßen auf, um sie aufzuwärmen. Ich konnte nicht umhin zu denken: „Wenn es nicht für die Arbeit der Kirche wäre, wer würde bei diesem Wetter so früh hinausgehen? Gott muss alles sehen, was ich tue, oder?“ Ich dachte auch darüber nach, wie ich in diesen wenigen Jahren des Glaubens meine Familie und Karriere aufgegeben hatte, um das Evangelium zu verbreiten und Gott in Wind und Regen zu bezeugen. Ich hatte die Diffamierung und den Spott anderer ertragen und war von der Regierung verhaftet und verfolgt worden. Ich hatte so viel für Gott gegeben, also dachte ich, ich müsste am Ende gesegnet werden, und meine Belohnung wäre sicherlich beträchtlich. Ich dachte, wenn der Herr kommt, würde Er mir mit Sicherheit eine Krone der Herrlichkeit verleihen. Als ich daran dachte, war ich äußerst erfreut und fühlte wohl Kraft in mir aufkommen. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass es so kalt war. Als ich die Geschichte von dem Jungen las, der seiner Mutter eine Rechnung gab, konnte ich nicht umhin, ein Gefühl des Selbstvorwurfs zu spüren. Ich dachte: „Was ist der Unterschied zwischen meinem Denken und dem, was das Kind in der Geschichte tat? Ich fordere Segen und eine Krone von Gott für mein oberflächliches Leiden und meine Bemühungen – bedeutet das nicht einfach nur, Geschäfte mit Gott zu machen?“

Eine Passage von Gottes Worten, die Bruder Li in einer Versammlung gelesen hatte, fiel mir dann ein. „Viele von denen, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie Segnungen erhalten oder Unheil vermeiden können. … Solche Menschen haben nur eine sehr simple Absicht, um Gott zu folgen: Segen zu erlangen, und sie sind zu faul, an irgendetwas teilzunehmen, das dieses Ziel nicht beinhaltet. Für sie ist es das gerechtfertigste aller Ziele, an Gott zu glauben, um Segen zu erlangen, und der tatsächliche Wert ihres Glaubens. Sie bleiben von allem unberührt, was diesen Zweck nicht erfüllen kann. Dieser Fall trifft auf die meisten zu, die heute an Gott glauben. Ihr Ziel und ihre Motivation erscheinen gerechtfertigt, da sie an Gott glauben und sich gleichzeitig auch für Gott aufwenden, sich Gott widmen und ihre Pflicht ausführen. Sie geben ihre Jugend auf, stellen ihre Familie und Karriere zurück und verbringen sogar Jahre damit, sich auswärts zu betätigen. Ihres ultimativen Zieles halber ändern sie ihre Interessen, verändern ihre Lebenseinstellung und wechseln sogar die Richtung, in der sie suchen. Trotzdem können sie die Absicht ihres Glaubens an Gott nicht ändern. Sie rennen zur Führung ihrer eigenen Ideale herum. Ungeachtet dessen, wie weit entfernt die Straße liegt, und egal wie viele Mühen und Hindernisse sich entlang des Weges befinden, sie lassen nicht locker und fürchten den Tod nicht. Welche Macht bringt sie dazu, sich weiterhin auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Gewissen? Ist es ihr starker und nobler Charakter? Ist es ihre Entschlossenheit, gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihr Glaube, mit dem sie Gott bezeugen, ohne eine Belohnung zu erwarten? Ist es ihre Loyalität, für die sie bereit sind, alles aufzugeben, um Gottes Willen zu erreichen? Oder ist es ihr Geist der Hingabe, in welchem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichtet haben? So viel zu geben ist für Menschen, die niemals die Führungsarbeit Gottes gekannt haben, ganz einfach ein erstaunliches Wunder! … Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden sind, noch andere Gründe für diese Menschen geben, dass sie, die Gott nie verstehen, Ihm so viel geben? Darin entdecken wir ein zuvor nicht identifiziertes Problem: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf bloßem Eigeninteresse. Es ist die Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Um es schlicht auszudrücken, ist es wie die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer arbeitet nur, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber gewährt. In einer derartigen Beziehung gibt es keine Zuneigung, sondern nur ein Abkommen. Es gibt kein Lieben und Geliebtwerden, nur Wohltätigkeit und Barmherzigkeit. Es gibt kein Verständnis, nur Resignation und Täuschung. Es gibt keine Vertrautheit, nur eine Kluft, die nicht überbrückt werden kann“.

Jedes einzelne der zum Nachdenken anregenden Worte Gottes ging mir direkt ins Herz. Ich schämte mich zu denken, ich könnte Gnade und Segen von Gott verlangen, weil ich ein bisschen gelitten hatte, wegen meiner kleinen Opfer und Anstrengungen. Ich hatte mich selbst für jemanden gehalten, der sich wirklich für Gott aufwendet, der Gott wirklich liebt und Ihm ergeben ist. Erst dann wurde mir klar, dass ich in all den Jahren, in denen ich meine Familie und Arbeit aufgegeben, meine Jahre der Jugend hingegeben und Leiden und Nöte ertragen hatte, es nicht gewesen war, weil ich Integrität besaß oder weil ich Gott liebte oder Gott so sehr gehorchte, sondern weil ich Segen und Gaben von Gott verlangen wollte; es war im Austausch für die Segnungen des Königreichs des Himmels. Ich betrachtete zu leiden und mich selbst aufzuwenden als Trumpfkarte, um Geschäfte mit Gott zu machen. Ich trug alles was ich tat, eilig in mein Tagebuch der guten Taten ein und plante immer, Segen und Belohnungen von Gott zu erhalten. War das nicht eine Geschäftsbeziehung mit Gott? War das nicht, Ihn zu benutzten und zu betrügen? Meine missionarische Arbeit hatte zu viele Verfälschungsmittel, zu viele unvernünftige Anforderungen – ich war wirklich eine verabscheuungswürdige, unbedeutende Person, die nur zu ihrem eigenen Nutzen unterwegs war. Ich war wirklich so egoistisch und es fehlte mir völlig das Gewissen und die Vernunft richtiger Menschlichkeit.

Ich erkannte dann, dass wir, sobald wir als Menschen von Satan verdorben sind, das satanische Überlebensgesetz befolgen, „Jeder für sich, verflucht sei der Rest.“ Von Natur aus sind wir alle unglaublich egoistisch und verabscheuungswürdig und kümmern uns nur um den persönlichen Nutzen. Ganz gleich, was wir tun, wir fordern eine Entschädigung für unsere Bemühungen. Wir überlegen und planen ständig für unsere eigenen Interessen. Sogar in unserem Glauben enthält das, was wir Gott widmen und für Ihn aufwenden, unsere persönlichen Motive und Verfälschungen. Wir wollen das nur als Gegenleistung für zukünftige Belohnungen und Segnungen verwenden. Es bedeutet nicht, uns glücklich selbst zu widmen. Mit dieser Art von Anstrengung und unserer Aufwendung zahlen wir nicht Gottes Liebe zurück, sondern führen nur kalt Geschäfte durch – das ist so verletzend für Gott! Wie könnte, auf diese Weise zu leiden und uns für Gott aufzuwenden, Seine Zustimmung gewinnen?

Ein Mann liest wort Gottes

Gottes Liebe kann nicht in Zahlen ausgedrückt werden – wie könnten wir ein Jota davon zurückzahlen?

Später las ich eine weitere Passage von Gottes Worten: „Gott schuf den Menschen; unabhängig davon, ob sie korrumpiert worden sind oder ob sie Ihm folgen, Gott behandelt die Menschen als Seine geliebten Personen – oder wie Menschen sagen würden, wie Menschen, die Ihm am liebsten sind – und nicht wie Seine Spielsachen. Obwohl Gott sagt, dass Er der Schöpfer und dass der Mensch Seine Schöpfung ist, was ein bisschen wie ein Unterschied im Rang klingt, ist es eine Tatsache, dass alles, was Gott für die Menschheit bisher getan hat, eine Beziehung dieser Art übersteigt. Gott liebt die Menschen, kümmert Sich um die Menschheit und zeigt Interesse für die Menschheit. Darüber hinaus versorgt Er die Menschheit ständig und unaufhörlich. Er hat in Seinem Herzen nie das Gefühl, dass dies zusätzliche Arbeit oder etwas ist, das viel Anerkennung verdient. Auch hat Er nicht das Gefühl, dass die Menschheit zu retten, sie zu versorgen und ihnen alles zu gewähren, ein großer Beitrag für die Menschheit ist. Er versorgt die Menschen einfach still und schweigend, auf Seine eigene Weise und durch Sein eigenes Wesen und durch das, was Er hat und ist. Egal, wie viel Fürsorge und wie viel Hilfe die Menschheit von Ihm empfängt, Gott denkt nie darüber nach noch versucht Er Dank einzufordern. Dies wird durch das Wesen Gottes bestimmt und ist auch ganz klar ein wahrer Ausdruck von Gottes Disposition. … Auch wenn die Menschheit Gott oft preist oder Zeugnis von Ihm ablegt, nichts von diesem Verhalten wird von Gott gefordert. Das ist, weil Gott für die guten Dinge, die Er für die Menschheit tut, weder Dankbarkeit noch einen Gegenwert im Austausch verlangt.

Gottes Worte waren zutiefst bewegend für mich. Gott wählte uns aus einem wimmelnden Meer von Menschen heraus und erlaubte uns, einige Wahrheiten zu verstehen, indem wir Seine Worte lesen, um Urteilsvermögen über gut und böse, hässlich und schön zu erreichen. Er hat uns erlaubt, unter den Menschen der Welt heilig zu werden und Satans Schaden abzuwenden, unter Seiner Obhut und Seinem Schutz zu leben und den richtigen Weg im Leben zu nehmen, die Wahrheit zu suchen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Wir denken jedoch nicht daran, Gottes Gnade zurückzuzahlen, glauben stattdessen an Gott, um Segen zu erlangen. Sobald wir für Gott gearbeitet und uns für Ihn aufgewendet haben, werden unsere egoistischen und gierigen Naturen enthüllt, sobald wir ein wenig Leid erfahren. Wir benutzen dies oft als Kapital, um Gottes Gnade zu fordern und Gott zu bitten, die Harmonie in unseren Heimen und die Sicherheit unserer Familienmitglieder zu wahren. Wir konzentrieren uns darauf, freudig den Segnungen des himmlischen Königreichs und der Krone der Herrlichkeit entgegenzusehen, die Gott uns schenken wird. Wer weiß, wie lang jene Rechnung ist, die wir Gott vorlegen, aber seit Gott die Welt erschaffen und alles für uns Menschheit getan hat, was hat Er von uns verlangt? Er erschuf uns, hauchte uns Leben ein und bereitete die Luft, den Sonnenschein, den Regen und die Nahrung vor, die wir brauchen, und ermöglichte uns, mit Gottes Versorgung und Ernährung normal zu leben. Nachdem die Menschheit von Satan verdorben worden war, brachte Gott ihr bei, wie man lebt, indem Er das Gesetz und die Gebote durch Mose erließ, sowie wie man Gott anbetet. Er führt die Menschheit seit Tausenden von Jahren. Später begannen die Menschen sehr häufig, Sünden zu begehen, hielten das Gesetz nicht mehr ein und wurden ständig verurteilt und hingerichtet. Gott Selbst nahm Fleisch an und wurde ans Kreuz genagelt, übertrug all unsere Sünden auf Seinen Leib, der frei von Sünde war, und erlöste uns von der Sünde. Von da an konnten wir die Gnade der Errettung durch den Herrn Jesus empfangen. Wenn wir Gott bekennen und Buße tun, sind wir von unseren Sünden befreit, und wir können die reiche Gnade und den Segen genießen, die uns Gott geschenkt hat. Gott hat uns die ganze Zeit über still und leise versorgt, Er führt uns mit Seinen Werken und Worten und Er hat einen hohen persönlichen Preis für uns bezahlt. Trotzdem hat Er nie von uns verlangt, Ihm etwas als Gegenleistung zu geben, sondern hofft nur, dass wir Ihn wirklich kennen und Ihm gehorchen können. Als ich diese bedeutsame Liebe von Gott sah, musste ich mein eigenes Herz durchforschen. „Wie bin ich qualifiziert, Forderungen an Gott zu stellen, meine Hand auszustrecken und Gottes Gnade zu fordern, nur aus eigenem Interesse oder nur, weil ich ein bisschen dabei gelitten habe, wenn ich gearbeitet und mich aufgewendet habe? Ist das nicht völlig unvernünftig?“

Die Vernunft und das Bestreben, die ich haben sollte

Gottes Worte besagen: „Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann ist es das Tun seiner Pflicht. … Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch unfähig ist, seine Pflicht zu tun, zeigt es die Aufsässigkeit des Menschen“. „Es ist der Glaube an Gott, damit du Gott gehorchen kannst, Gott lieben kannst und die Pflicht erfüllen kannst, die von einem Geschöpf Gottes erfüllt werden sollte. Das ist das Ziel des Glaubens an Gott”. Durch Gottes Worte verstand ich, dass für Gott zu arbeiten und uns für Ihn aufzuwenden, für uns keine Trumpfkarte ist, um ein Geschäft mit Ihm zu machen, und es ist auch kein Weg, um im Gegenzug Belohnungen und Segen zu erhalten. Stattdessen ist es die Pflicht, die wir als erschaffene Wesen erfüllen müssen; es ist unsere Verantwortung. Unabhängig davon, wie unser endgültiges Ergebnis aussehen mag, ist es unbestreitbar richtig und angemessen, dass wir unsere Pflicht erfüllen müssen, so wie Kinder ihren Eltern gegenüber eindeutig respektvoll sein sollten – das ist die Art von Vernunft, die wir besitzen sollten. Wir müssen angemessene Bestrebungen und Ziele in unserem Glauben haben. Wir müssen die Wahrheit suchen, Gottes Worte in die Praxis umsetzen und mehr als bereit sein, uns für Gott aufzuwenden. Wir sollten Gott aufrichtig lieben und Rücksicht auf Seinen Willen nehmen, Seine Lehren ausführen und Geschöpfe mit Menschlichkeit und Vernunft werden, damit Gottes Herz etwas Trost erhalten kann. Dies ist das Bestreben, das ein erschaffenes Wesen haben sollte, und nur auf diese Weise zu leben, wird Gottes selbstloser Versorgung und Seinen Gaben gerecht. Ich dachte an den Jünger des Herrn Jesus, Petrus – er wendete sich auf und arbeitete für den Herrn, umsorgte viele Gemeinden und gab sein ganzes Leben dem Herrn. Während dieser Zeit litt er nicht nur sehr, sondern wurde auch von der damals herrschenden Partei verfolgt und wurde schließlich um des Herrn willen kopfüber gekreuzigt. Alles, was Petrus für den Herrn tat, war kein Geschäft. Es war nicht im Austausch gegen die Segnungen des himmlischen Königreichs oder gegen mehr Glück oder Gnade, sondern wurde auf der Grundlage seiner Liebe zu Gott getan. Es war, um Gottes Willen zu tun und das zu vollenden, was Gott ihm anvertraut hatte. Petrus sah es als etwas von großer Ehre an, sich für den Herrn aufzuwenden. Er sah es als sein einziges Bestreben in seinem Glauben, den Herrn zu lieben und zufriedenzustellen. Deshalb wurde er vom Herrn angenommen und letztendlich von Ihm vervollkommnet.

Nachdem ich das alles verstanden hatte, hellte sich mein Herz wirklich auf. Ich erkannte, dass ich, wenn ich für Gott arbeite, Dinge opfere und mich in meinen Glauben aufwende, zuallererst die richtige Richtung und das richtige Ziel haben muss, und dass ich dem Beispiel Petri folgen sollte, Gott zu lieben und zufriedenzustellen. Ich sollte mich mit willigem Herzen für Gott aufwenden, hingebungsvoll meine Pflicht tun und das vollenden, was Gott mir anvertraut hat. Alles andere wäre selbstzerstörerisch, und meinen Glauben bis zum Ende zu bewahren, würde trotzdem niemals Gottes Zustimmung erlangen. Gott sei Dank für Seine Erleuchtung und Führung! Amen!

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