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3. Was eine Person, die dem Willen Gottes folgt, und wahres Zeugnis des Glaubens an Gott sind

Bibelverse als Referenz:

„Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel und führte ein göttliches Leben zu seinen Zeiten. und zeugte drei Söhne Sem, Ham und Japheth. Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden. Da sprach Gott zu Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde. Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech inwendig und auswendig. … Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere von allem Fleisch, je ein Paar, Männlein und Weiblein, daß sie lebendig bleiben bei dir. Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, daß sie leben bleiben. Und du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die man ißt, und sollst sie bei dir sammeln, daß sie dir und ihnen zur Nahrung da sei. Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.“ (Genesis 6,9-22)

„Gott versuchte Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte. … Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete.“ (Genesis 22,1-10)

„Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.“ (Hiob 1,1)

„Des Tages aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken in ihres Bruders Hause, des Erstgeborenen, kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide, da fielen die aus Saba herein und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir’s ansagte. Da er noch redete, kam ein anderer und sprach: Das Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie; und ich bin allein entronnen, daß ich dir’s ansagte. Da der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machte drei Rotten und überfielen die Kamele und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir’s ansagte. Da der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, Und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß auf die vier Ecken des Hauses und warf’s auf die jungen Leute, daß sie starben; und ich bin allein entronnen, daß ich dir’s ansagte. Da stand Hiob auf und zerriß seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen; der Name Jehovas sei gelobt.“ (Hiob 1,13-21)

Relevante Worte Gottes:

Heute hat Gott offiziell mit der Perfektionierung des Menschen begonnen. Um perfektioniert zu werden, müssen die Menschen der Enthüllung, dem Gericht und der Züchtigung Seiner Worte unterzogen werden. Sie müssen diese Prüfungen und Läuterungen Seiner Worte erfahren (zum Beispiel die Prüfung der Dienenden) und müssen imstande sein, der Todesprüfung standzuhalten. Dies bedeutet, dass jene, die Gottes Willen inmitten von Gottes Gericht, Züchtigung und Prüfungen wirklich befolgen, imstande sind, Gott aus der Tiefe ihres Herzens zu preisen, Gott völlig zu gehorchen und sich selbst zu entsagen, Gott folglich mit einem Herzen lieben, das aufrichtig, ungeteilt und rein ist; so ist ein perfekter Mensch und es ist genau das Werk, das Gott zu tun beabsichtigt, und das Werk, das Er vollbringen wird.

aus „Auf den Stufen von Gottes Werk“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Jesus war in der Lage, Gottes Auftrag zu vollenden – das Werk der Erlösung der gesamten Menschheit – weil Er Sich ganz und gar um Gottes Willen kümmerte, ohne Seine persönlichen Pläne und Erwägungen. So war Er auch der Vertraute Gottes – Gott Selbst, etwas, das ihr alle gut versteht. (In der Tat war Er der Gott Selbst, der von Gott bezeugt wurde. Ich erwähne dies hier, um das Thema durch die Tatsache Jesu zu veranschaulichen.) Er war in der Lage, Gottes Führungsplan in den absoluten Mittelpunkt zu stellen, betete stets zum himmlischen Vater und suchte nach dem Willen des himmlischen Vaters. Er betete und sprach: „Gott der Vater! Vollende das, was nach Deinem Willen ist, und handle nicht nach Meinen Absichten; Ich möchte, dass Du nach Deinem Plan handelst. Der Mensch mag schwach sein, aber warum solltest Du Dich um ihn kümmern? Wie könnte der Mensch Deiner Sorge würdig sein, der Mensch, der in Deiner Hand wie eine Ameise ist? In Meinem Herzen wünsche Ich nur, Deinen Willen zu vollenden, und Ich möchte, dass Du tun kannst, was Du in Mir tun würdest, entsprechend Deinen eigenen Absichten.“ Auf dem Weg nach Jerusalem spürte Jesus einen Schmerz, als ob ein Messer in Sein Herz gebohrt werden würde, und dennoch hatte Er nicht die geringste Absicht, Sein Wort nicht zu halten; es gab stets eine starke Kraft, die Ihn vorwärts trieb, dorthin, wo Er gekreuzigt werden würde. Schließlich wurde Er ans Kreuz genagelt und wurde zum Ebenbild des sündigen Fleisches. Er vollendete somit das Werk der Erlösung der Menschheit und erhob Sich über die Ketten des Todes und des Hades. Vor Ihm haben Sterblichkeit, Hölle und Hades ihre Kraft verloren und wurden von Ihm bezwungen. Er lebte dreiunddreißig Jahre, in denen Er stets Sein Äußerstes tat, um Gottes Willen gemäß Gottes Werk jener Zeit zu erfüllen, ohne Seinen eigenen persönlichen Gewinn oder Verlust in Betracht zu ziehen, und dachte stets an den Willen Gottes, des Vaters. So sprach Gott, nachdem Er getauft worden war: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ Aufgrund Seines Dienstes vor Gott, der mit Gottes Willen im Einklang stand, legte Gott die schwere Last der Erlösung der gesamten Menschheit auf Seine Schultern und ließ Ihn hinausgehen, um sie zu bewältigen, und Er war qualifiziert und berechtigt, diese wichtige Aufgabe zu vollenden. Sein ganzes Leben hindurch ertrug Er unermessliches Leid für Gott und Er wurde von Satan unzählige Male in Versuchung geführt, doch Er verzagte nie. Gott gab Ihm eine solche Aufgabe, weil Er Ihm vertraute und Ihn liebte, und so sagte Gott persönlich: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“

aus „Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Diejenigen, die Gott dienen, sollten Gottes Vertraute sein, sie sollten Gott erfreuen und zu äußerster Loyalität gegenüber Gott fähig sein. Unabhängig davon, ob du hinter Menschen oder vor ihnen handelst, bist du in der Lage, vor Gott Gottes Freude zu erlangen, du bist in der Lage, vor Gott standhaft zu bleiben, und unabhängig davon, wie andere Menschen dich behandeln, gehst du immer deinen eigenen Weg und kümmerst dich ganz und gar um die Last Gottes. Nur dies ist ein Vertrauter Gottes. Dass Gottes Vertraute in der Lage sind, Ihm direkt zu dienen, liegt daran, dass sie Gottes großen Auftrag und Gottes Last erhalten haben, sie in der Lage sind, Gottes Herz als ihr eigenes und Gottes Last als ihre eigene anzunehmen, und dass sie keine Rücksicht darauf nehmen, ob sie Aussichten gewinnen oder einbüßen: Sogar wenn sie keine Aussichten haben und sie nichts gewinnen werden, werden sie immer mit einem liebenden Herz an Gott glauben. Und so ist eine derartige Person Gottes Vertrauter. Gottes Vertraute sind auch Seine Getreuen; nur Gottes Getreue können an Seiner Unrast und an Seinen Gedanken teilhaben, und obwohl ihr Fleisch schmerzvoll und schwach ist, sind sie in der Lage, Schmerzen zu ertragen und dem zu entsagen, was sie lieben, um Gott zufriedenzustellen. Gott bürdet solchen Menschen mehr Lasten auf, und das, was Gott zu tun wünscht, wird durch die Zeugnisse solcher Menschen bestätigt. Somit erfreuen diese Menschen Gott, sie sind Gottes Diener, die nach Seinem eigenen Herzen sind, und nur Menschen wie diese können gemeinsam mit Gott herrschen.

aus „Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Gott ist es egal, ob eine Person großartig oder unbedeutend ist, solange sie auf Ihn hören kann, Seinen Anweisungen gehorchen und dem, was Er einem anvertraut, und mit Seinem Werk, Seinem Willen und Seinem Plan zusammenarbeiten kann, so dass Sein Wille und Sein Plan reibungslos durchgeführt werden, dann ist das Verhalten Seines Gedenkens würdig und verdient, Seinen Segen zu empfangen. Gott schätzt solche Menschen und Er schätzt ihr Handeln und ihre Liebe und Zuneigung für Ihn. Das ist Gottes Haltung.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Als Hiob erstmals seinen Prüfungen unterzogen wurde, wurde er seines gesamten Besitzes beraubt und all seiner Kinder, aber er versagte deshalb nicht oder sagte etwas, das eine Sünde gegen Gott darstellte. Er hatte die Versuchungen Satans überwunden, und er hatte sein materielles Vermögen und seine Nachkommen überwunden und die Prüfung, alle seine weltlichen Besitztümer zu verlieren. Das bedeutet, dass er sich fügen konnte, als Gott von ihm nahm und Gott deswegen Dank und Lobpreis darbringen konnte. Das war Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung Satans, und das war auch Hiobs Zeugnis während der ersten Prüfung Gottes. Bei der zweiten Prüfung streckte Satan seine Hand aus, um Hiob zuzusetzen, und obwohl Hiob schlimmere Schmerzen erlebt hatte, als er je zuvor empfunden hatte, reichte sein Zeugnis aus, um die Menschen zu verblüffen. Er setzte sowohl seine Standhaftigkeit, Überzeugung und seinen Gehorsam Gott gegenüber ein als auch seine Gottesfurcht, um Satan abermals zu besiegen, und sein Verhalten und sein Zeugnis wurden von Gott abermals bestätigt und befürwortet. Während dieser Versuchung setzte Hiob sein wirkliches Verhalten ein, um Satan zu verkünden, dass der Schmerz des Fleisches seinen Glauben an Gott und Gehorsam Ihm gegenüber nicht ändern oder ihm seine Hingabe an Gott und seine Gottesfurcht nicht wegnehmen könnte; er würde Gott nicht entsagen oder seine eigene Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aufgeben, weil er dem Tod ausgesetzt war. Hiobs Entschlossenheit machte aus Satan einen Feigling, sein Glaube ließ Satan befangen und zitternd zurück, die Stärke seines Kampfes mit Satan auf Leben und Tod brachte in Satan einen tiefen Hass und Groll hervor, seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit hinterließen Satan ohne etwas, was er ihm noch antun konnte, sodass Satan von seinen Angriffen auf ihn abließ und seine Bezichtigungen gegen Hiob vor Gott Jehova aufgab. Dies bedeutete, dass Hiob die Welt überwunden hatte, das Fleisch überwunden hatte, Satan überwunden hatte und den Tod überwunden hatte; er war ganz und gar ein Mensch, der zu Gott gehörte. Während dieser beiden Prüfungen war Hiob in seinem Zeugnis standhaft und lebte tatsächlich seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aus und erweiterte dem Umfang seiner Lebensprinzipien, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Nachdem er sich diesen beiden Prüfungen unterzogen hatte, wurde in Hiob eine reichere Erfahrung geboren, und diese Erfahrung machte ihn reifer und erfahrener, sie machte ihn stärker und von größerer Überzeugung und ließ ihn hinsichtlich der Richtigkeit und Würdigkeit der Integrität, an die er sich fest hielt, zuversichtlicher sein. Gott Jehovas Prüfungen an Hiob gaben ihm ein tiefes Verständnis und einen Sinn für die Sorge Gottes um den Menschen und erlaubten ihm, die Kostbarkeit der Liebe Gottes zu spüren, wobei fortan Rücksicht gegenüber Gott und Liebe zu Ihm zu seiner Gottesfurcht hinzukamen. Nicht nur, dass die Prüfungen von Gott Jehova Hiob nicht von Ihm entfremdeten, sondern sie brachten sein Herz näher zu Gott. Als der fleischliche Schmerz, den Hiob erlitt, seinen Höhepunkt erreichte, ließ ihm die Sorge von Gott Jehova, die er spürte, keine andere Wahl, als den Tag seiner Geburt zu verfluchen. Solches Verhalten war nicht lange geplant, sondern eine natürliche Offenbarung der Rücksichtnahme auf Gott und der Liebe zu Ihm aus seinem Herzen, es war eine natürliche Offenbarung, die aus seiner Rücksichtnahme auf Gott und seiner Liebe zu Ihm rührte. Das heißt, weil er sich selbst verabscheute, und er nicht gewillt war und es nicht ertragen konnte, Gott zu quälen, gelangten somit seine Rücksichtnahme und Liebe am Punkt der Selbstlosigkeit an. Zu dieser Zeit erhob Hiob seine langjährige Anbetung und Sehnsucht nach Gott und die Hingabe an Gott auf die Ebene der Rücksichtnahme und des Liebens. Gleichzeitig erhob er auch seinen Glauben und Gehorsam gegenüber Gott und seine Gottesfurcht auf die Ebene der Rücksichtnahme und des Liebens. Er erlaubte sich nicht, etwas zu tun, was Gott schaden würde, er erlaubte sich kein Verhalten, das Gott verletzen würde, und erlaubte sich nicht, aus seinen eigenen Gründen Leid, Kummer oder gar Unglück über Gott zu bringen. In Gottes Augen, obwohl Hiob immer noch der Hiob von früher war, hatte Hiobs Glaube, Gehorsam und Gottesfurcht Gott völlige Zufriedenheit und Freude gebracht. Zu dieser Zeit hatte Hiob die Vollkommenheit erreicht, die Gott von ihm zu erreichen erwartet hatte, er war jemand geworden, der wirklich würdig war, in Gottes Augen als „vollkommen und aufrecht“ erachtet zu werden. Seine gerechten Taten ließen ihn Satan überwinden und in seinem Zeugnis für Gott standhalten. Auch seine gerechten Taten machten ihn vollkommen und erlaubten es, den Wert seines Lebens zu erhöhen und mehr denn je zu überwinden und ihn zum ersten Menschen zu machen, der nicht mehr vom Satan angegriffen und versucht werden würde. Da Hiob gerecht war, wurde er von Satan bezichtigt und versucht; weil Hiob gerecht war, wurde er Satan übergeben; und weil Hiob gerecht war, überwältigte und besiegte er Satan und blieb in seinem Zeugnis standhaft. Von nun an wurde Hiob zum ersten Menschen, der niemals mehr Satan übergeben werden würde, er kam wirklich vor den Thron Gottes und lebte im Licht unter den Segnungen Gottes ohne die Bespitzelung oder Zerstörung Satans. … Er war in Gottes Augen ein wahrer Mensch geworden, er war befreit worden. …

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Wenn irgendetwas im Leben von Petrus Gottes Wunsch nicht erfüllte, fühlte er sich unwohl. Wenn es Gottes Wunsch nicht erfüllte, fühlte er sich reumütig und suchte nach einem geeigneten Weg, um Gottes Herz zufriedenzustellen. Sogar in den kleinsten und unbedeutendsten Aspekten in seinem Leben verlangte er von sich ab, Gottes Wunsch zu erfüllen. Er war nicht weniger anspruchsvoll, wenn es um seine alte Veranlagung ging, immer streng in seinen Anforderungen an sich selbst, um tiefer in die Wahrheit vorzudringen. … In seinem Glauben an Gott strebte Petrus in allem danach, Gott zufriedenzustellen, und er strebte danach, allem zu gehorchen, was von Gott kam. Ohne die geringste Beschwerde war er in der Lage, die Züchtigung und das Gericht, wie auch die Verfeinerung, die Drangsal und die Mängel in seinem Leben zu akzeptieren. Nichts davon konnte seine Liebe zu Gott ändern. War das nicht die ultimative Liebe zu Gott? Ist das nicht die Erfüllung der Aufgabe eines Geschöpfes Gottes? Ob in Züchtigung, Gericht oder Drangsal, du bist immer in der Lage, die Gehorsamkeit bis zum Tod zu erreichen, und das ist es, was von einem Geschöpf Gottes erreicht werden sollte. Das ist die Reinheit der Liebe zu Gott. Wenn der Mensch so vieles erreichen kann, ist er ein qualifiziertes Geschöpf Gottes, und es gibt nichts, was Gottes Wunsch besser erfüllen könnte.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Sobald Petrus erwähnt wird, ist jedermann voll des Lobes und wird augenblicklich an die ganzen Geschichten über Petrus erinnert – wie er dreimal abstritt, Gott zu kennen, darüber hinaus Satan einen Dienst erwies und damit Gott auf die Probe stellte. Zum Schluss wurde er aber Seinetwegen kopfüber ans Kreuz genagelt, usw. Jetzt lege Ich großen Wert darauf, euch zu schildern, wie Petrus Mich kennenlernte, sowie sein Endergebnis. Dieser Petrus war ein Mann von ausgezeichneten Kaliber, seine Umstände unterschieden sich aber von denen von Paulus. Seine Eltern verfolgten Mich, sie gehörten zu Dämonen, die vom Satan besessen waren. Aus diesem Grund kann man nicht behaupten, sie hätten den Weg an Petrus übertragen. Petrus hatte einen scharfen Verstand, war ausgestattet mit angeborener Intelligenz, seine Eltern waren von Kindheit an in ihn vernarrt. Nachdem er herangewachsen war, wurde er aber zu ihrem Feind, weil er immer bestrebt war, Mich zu kennen. Dies führte dazu, dass er seinen Eltern den Rücken zukehrte. Vor allem glaubte er, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge in den Händen des Allmächtigen sind, dass alle positiven Dinge von Gott stammen und direkt von Ihm kommen, ohne dass sie eine Bearbeitung durch Satan durchlaufen. Das gegenteilige Beispiel seiner Eltern als Vergleichsobjekt nutzend, ermöglichte Petrus noch besser, Meine Liebe und Barmherzigkeit zu erkennen, wodurch in ihm eine noch größere Leidenschaft entfacht wurde, nach Mir zu suchen. Er achtete nicht nur genau darauf, Meine Worte zu essen und zu trinken, sondern darüber hinaus auch Meine Absichten zu begreifen. Er war immer klug und vorsichtig in seinen Gedanken, sodass er in seinem Geist immer sehr scharfsinnig und daher in der Lage war, Mir in allem zu gefallen, was er tat. Im normalen Leben achtete er genau darauf, die Lehren derjenigen zu integrieren, die in der Vergangenheit versagt hatten, wie um sich zu größeren Bemühungen anzuspornen. Er war zutiefst verängstigt, dass er in das Netz des Versagens fallen könnte. Er achtete auch genau darauf, den Glauben und die Liebe aller zu verinnerlichen, die Gott durch die Jahrhunderte hindurch geliebt hatten. Auf diese Weise beschleunigte er nicht nur in negativer Hinsicht, sondern viel wichtiger, in positiver Hinsicht, die Entwicklung seines Wachstums, bis er in Meiner Gegenwart der einzige Mensch wurde, der Mich am besten kannte. Aus diesem Grund ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie er alles, was er hatte, in Meine Hände legen konnte; nicht mehr sein eigener Herr zu sein, sogar wenn es um Essen, Ankleiden und Schlafen ging oder wo er sich aufhielt, sondern er machte, Mich in allen Dingen zufriedenzustellen, zum Fundament, auf dem er Meine Fülle genoss. Ich unterzog ihn so viele Male einer Prüfung, was ihn natürlich halbtot zurückließ, aber sogar inmitten dieser Hunderten von Prüfungen hat er niemals den Glauben an Mich verloren oder war von Mir enttäuscht. Sogar als Ich ihm sagte, dass Ich ihn bereits beiseite geworfen hätte, wurde er in seinem Herzen nicht schwach oder stürzte in Verzweiflung, sondern führte wie bisher weiter seine Prinzipien durch, um Mich auf praktische Weise zu lieben. Als Ich ihm das sagte, lobte ich ihn nicht, sondern warf ihn am Ende in die Hände Satans. Inmitten dieser Prüfungen, die nicht körperlich waren, sondern Prüfungen durch Worte, betete er immer noch zu Mir: „Oh Gott! Gibt es inmitten der Himmel und Erde und den unzähligen Dingen, einen Menschen, ein Lebewesen oder ein Ding, welches nicht in den Händen von Dir, dem Allmächtigen, ist? Wenn Du den Wunsch hast, mir Barmherzigkeit zu zeigen, frohlockt mein Herz sehr aufgrund Deiner Barmherzigkeit. Wenn Du über mich ein Urteil fällen willst, obwohl ich unwürdig sein mag, fühle ich umso mehr das tiefe Geheimnis Deiner Taten, weil Du mit Autorität und Weisheit erfüllt bist. Obwohl mein Fleisch Not leidet, ist mein Geist getröstet. Wie könnte ich Deine Weisheit und Deine Taten nicht lobpreisen? Auch wenn ich sterbe, nachdem ich Dich kennenlernte, ich wäre immer bereit und willig. Oh, Allmächtiger! Sicher ist es nicht so, dass Du wirklich nicht willst, dass ich Dich sehe? Sicher ist es nicht so, dass ich wirklich unwürdig bin, Dein Urteil zu empfangen? Kann es möglich sein, dass etwas in mir ist, das Du nicht sehen willst?“ Mitten in dieser Art von Prüfungen, ist es offensichtlich, obwohl Petrus nicht imstande war, Meine Absichten genau zu begreifen, dass er es als eine Sache des Stolzes und der persönlichen Ehre betrachtete, von Mir verwendet zu werden (sei es nur, um Mein Urteil zu empfangen, damit die Menschheit Meine Herrlichkeit und Meinen Zorn sehen könnte). Er war alles andere als niedergeschlagen, weil er geprüft wurde. Wegen seiner Loyalität in Meiner Gegenwart und Meinen Segnungen für ihn ist er für Tausende von Jahren zu einem Beispiel und einem Vorbild für die Menschheit geworden.

aus „Kapitel 6“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Als er von Gott gezüchtigt wurde, betete Petrus: „Oh Gott! Mein Fleisch ist ungehorsam und Du züchtigst und richtest mich. Ich freue mich über Deine Züchtigung und Dein Urteil, und selbst wenn Du mich nicht willst, erblicke ich in Deinem Urteil Deine heilige und gerechte Disposition. Wenn Du mich richtest, damit andere Deine gerechte Disposition in Deinem Urteil erblicken können, so bin ich zufrieden. Wenn es Deine Disposition ausdrücken kann und ermöglicht, dass Deine gerechte Disposition von allen Geschöpfen gesehen wird, und wenn es meine Liebe für Dich reiner machen kann, damit ich das Abbild eines Menschen erreichen kann, der gerecht ist, dann ist Dein Urteil gut, denn so ist Dein gnädiger Wille. Ich weiß, dass es in mir noch viel gibt, das rebellisch ist, und dass ich mich immer noch nicht dazu eigne, vor Dich zu treten. Ich wünsche mir von Dir, mich sogar noch mehr zu richten, ob durch eine feindselige Umgebung oder große Beschwernisse. Egal was du tust, es ist für mich wertvoll. Deine Liebe ist so tiefgründig, und ich bin bereit, mich ohne die geringste Beschwerde Deiner Herrschaft auszuliefern.“ Das ist die Erkenntnis von Petrus, nachdem er das Werk Gottes erfuhr, und es ist auch ein Zeugnis seiner Gottesliebe. … Nahe am Ende seines Lebens, nachdem er vollkommen gemacht worden war, sagte Petrus: „O h Gott! Würden mir noch einige wenige Jahre mehr zu leben bleiben, so wünschte ich mir, eine reinere und tiefere Liebe zu Dir zu erreichen.“ Als er kurz davor war, ans Kreuz genagelt zu werden, betete er in seinem Herzen: „Oh Gott! Deine Zeit ist jetzt gekommen, die Zeit, die Du für mich vorbereitet hast, ist gekommen. Ich muss für Dich gekreuzigt werden, ich muss dieses Zeugnis für Dich ablegen und ich hoffe, dass meine Liebe Deine Anforderungen zufriedenstellen kann und dass sie reiner werden kann. Heute ist es für mich tröstend und beruhigend, für Dich sterben zu können und für Dich ans Kreuz genagelt zu werden, denn nichts ist für mich erfreulicher, als für Dich gekreuzigt werden zu können und Deine Wünsche zufriedenzustellen, und mich Dir hingeben zu können, Dir mein Leben zu opfern. Oh Gott! Du bist so lieblich! Würdest Du es mir erlauben zu leben, so wäre ich sogar noch gewillter, Dich zu lieben. Solange ich lebe, werde ich Dich lieben. Ich wünsche mir, Dich inniger zu lieben. Du richtest mich und züchtigst mich und prüfst mich, weil ich nicht gerecht bin, denn ich habe gesündigt. Und Deine gerechte Disposition wird offensichtlicher für mich. Dies ist für mich ein Segen, denn ich bin fähig, Dich inniger zu lieben, und ich bin bereit, Dich auf diese Weise zu lieben, selbst wenn Du mich nicht liebst. Ich bin bereit, Deine gerechte Disposition zu erblicken, denn das befähigt mich noch mehr dazu, ein sinnvolles Leben auszuleben. Ich spüre, dass mein Leben nun sinnvoller ist, denn ich werde Deinetwegen gekreuzigt, und es ist sinnvoll, für Dich zu sterben. Dennoch fühle ich mich noch immer nicht zufrieden, da ich zu wenig über Dich weiß. Ich weiß, dass ich Deine Wünsche nicht voll und ganz erfüllen kann und Dir zu wenig vergolten habe. In meinem Leben war ich außerstande, Dir meine Gänze zurückzugeben. Davon liege ich weit entfernt. Wenn ich in diesem Augenblick zurückblicke, fühle ich mich Dir so verpflichtet, und ich habe nur diesen Moment, um all meine Fehler und all die Liebe, die ich Dir nicht vergolten habe, wiedergutzumachen.“

aus „Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Heute sollte dir bewusst sein, wie man erobert werden kann und wie sich die Menschen nach ihrer Eroberung verhalten. Du magst vielleicht sagen, dass du erobert worden bist, aber kannst du bis in den Tod gehorsam sein? Du musst bis ganz zum Ende folgen können, unabhängig davon, ob es irgendwelche Perspektiven gibt, und ungeachtet des Umfelds, darfst du deinen Glauben an Gott nicht verlieren. Am Ende musst du zwei Aspekte des Zeugnisses erreichen: das Zeugnis Hiobs – Gehorsamkeit bis zum Tode – und das Zeugnis Petrus’ – die höchste Liebe zu Gott. In einer Hinsicht musst du wie Hiob sein: Er verlor alle materiellen Besitztümer und wurde von fleischlichem Schmerz heimgesucht, dennoch gab er den Namen Jehovas nicht auf. Das war Hiobs Zeugnis. Petrus war in der Lage, Gott bis in den Tod zu lieben. Als er ans Kreuz kam und seinem Tod entgegensah, liebte er Gott noch immer; er dachte nicht an seine eigenen Aussichten oder verfolgte schöne Hoffnungen oder außergewöhnliche Überlegungen, und er suchte nur danach, Gott zu lieben und sich allen Anordnungen Gottes zu fügen. Diesen Maßstab musst du erreichen, bevor erachtet werden kann, dass du Zeugnis abgelegt hast, bevor du zu jemandem werden kannst, der nach seiner Eroberung perfektioniert wurde.

aus „Die Innere Wahrheit des Werkes der Eroberung (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Was genau ist wahres Zeugnis? Das Zeugnis, von welchem hier die Rede ist, hat zwei Teile: Einer ist Zeugnis davon, erobert worden zu sein, und der andere ist Zeugnis davon, dass man vollkommen gemacht worden ist (was natürlich Zeugnis des Folgens der größeren Prüfungen und der Kümmernisse der Zukunft ist). Mit anderen Worten, wenn du in der Lage bist, während Kümmernissen und Prüfungen standzuhalten, dann hast du Zeugnis von dem zweiten Schritt abgelegt. Was heutzutage entscheidend ist, ist der erste Schritt des Zeugnisses: Während der Prüfungen von Züchtigung und Urteil unter allen Umständen standhalten zu können. Das ist Zeugnis davon, erobert zu werden. Denn heute ist die Zeit der Eroberung. (Du solltest wissen, dass jetzt die Zeit von Gottes Werk auf Erden ist; das Hauptwerk des menschgewordenen Gottes auf Erden ist, jene Gruppe von Menschen auf Erden zu erobern, die Ihm durch Gericht und Züchtigung folgt.) Ob du des Zeugnisses imstande bist, dass du erobert worden bist, oder nicht, hängt nicht nur davon ab, ob du bis zum Ende folgen kannst, sondern vor allem davon, ob du, während du jeden Schritt des Wirkens Gottes erfährst, zum wahren Verständnis der Züchtigung und des Gerichts Gottes fähig bist, und davon, ob du wirklich das gesamte Wirken wahrnimmst. Es ist nicht so, dass du imstande sein wirst, dich durchzuwursteln, wenn du bis zum Ende folgst. Während jedes Falls von Züchtigung und Urteil musst du dich unter allen Umständen bereitwillig hingeben können, musst zur wahren Kenntnis jedes Schrittes des Werkes, den du erfährst, fähig sein, und musst Kenntnis über und Gehorsam gegenüber Gottes Disposition erlangen können. Das ist das endgültige Zeugnis davon, erobert zu werden, das von dir verlangt wird. Das Zeugnis des Erobertwerdens bezieht sich hauptsächlich auf deine Kenntnis von der Menschwerdung Gottes. Dieser Schritt der Bezeugung ist für die Menschwerdung Gottes ausschlaggebend. Was du vor den Menschen der Welt oder denjenigen, die Macht ausüben, tust oder sagst, ist belanglos; worauf es vor allem ankommt ist, ob du alle Worte aus dem Mund Gottes und all Seine Arbeit befolgen kannst. Deshalb ist dieser Schritt der Bezeugung an Satan und alle Feinde Gottes gerichtet – die Dämonen und Feinde, die nicht daran glauben, dass Gott ein zweites Mal Fleisch werden und kommen wird, um ein noch größeres Werk zu vollbringen, und überdies nicht an die Tatsache von Gottes Rückkehr in das Fleisch glauben. Mit anderen Worten, richtet es sich an alle Antichristen – alle Feinde, die nicht an Gottes Menschwerdung glauben.

Der letzte Schritt des Zeugnisses ist das Zeugnis davon, ob du vervollkommnet werden kannst, oder nicht – das heißt, da du alle vom Munde des menschgewordenen Gottes gesprochenen Worte verstanden und die Gotteskenntnis erlangt hast und dich Seiner sicher bist, lebst du alle Worte aus dem Munde Gottes aus und erfüllst die Bedingungen, die Gott an dich stellt – die Art des Petrus und der Glaube des Hiob –, sodass du bis zum Tod gehorchen kannst, dich Ihm ganz und gar hingeben kannst, und letztendlich ein Bild des Menschen erreichst, das den Anforderungen genügt – das bedeutet, das Bild von jemandem, der erobert und vervollkommnet worden ist, nachdem er Gottes Gericht und Züchtigung erfahren hat. Dies ist das Zeugnis, das von jemandem abgelegt werden sollte, der letzten Endes vervollkommnet wird. Dies sind die beiden Schritte des Zeugnisses, das du ablegen solltest, und sie sind zusammenhängend, jeder davon unabdingbar. Es gibt aber eine Sache, die du wissen musst: Das Zeugnis, das Ich heute von dir verlange, richtet sich nicht an die Menschen der Welt, noch an irgendeine einzelne Person, sondern an das, was Ich von dir verlange. Es wird daran gemessen, ob du fähig bist, Mich zufriedenzustellen, und ob du in der Lage bist, den Standards Meiner Anforderungen an jeden einzelnen von euch vollkommen zu entsprechen. Das ist es, was ihr verstehen solltet.

aus „Praxis (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Glaube an Gott erfordert Gehorsam Ihm gegenüber und das Erfahren Seines Werkes. Gott hat so viel gewirkt – man könnte sagen, dass für die Menschen alles Vervollkommnung, Läuterung und vor allem Züchtigung ist. Kein einziger Schritt von Gottes Werk hat mit menschlichen Vorstellungen übereingestimmt; die Menschen haben sich an Gottes scharfen Worten erfreut. Wenn Gott kommt, sollten die Menschen Seine Majestät und Seinen Zorn genießen, doch ganz gleich wie scharf Seine Worte sind, kommt Er, um die Menschheit zu retten und zu vervollkommnen. Als Geschöpfe sollten die Menschen die Pflichten erfüllen, die es für sie zu erfüllen gilt, und Gott inmitten von Läuterung bezeugen. Bei jeder Prüfung sollten sie das Zeugnis hochhalten, das sie ablegen sollten, und dies für Gott auf eine überwältigende Art und Weise tun. Das ist ein Überwinder. Ganz gleich, wie Gott dich läutert, du bleibst voller Zuversicht und verlierst niemals das Vertrauen in Gott. Du tust, was der Mensch tun sollte. Das ist, was Gott vom Menschen verlangt, und das Herz des Menschen sollte vollständig zu Ihm zurückkehren und sich in jedem Augenblick Ihm zuwenden können. Das ist ein Überwinder. Diejenigen, die Gott als Überwinder bezeichnet, sind diejenigen, die weiterhin imstande sind, Zeugen zu sein und ihr Vertrauen und ihre Hingabe an Gott aufrechtzuerhalten, während sie unter dem Einfluss Satans und unter Satans Belagerung stehen, das heißt, wenn sie sich mitten unter den Mächten der Finsternis wiederfinden. Wenn du vor Gott weiterhin ein reines Herz und deine echte Liebe zu Gott aufrechterhalten kannst, was auch passiert, bist du Zeuge vor Gott, und das ist, was Gott damit meint, ein „Überwinder“ zu sein. Ist es Reinheit, wenn dein Streben vortrefflich ist, wenn Gott dich segnet, du dich aber ohne Seine Segnungen zurückziehst? Da du dir sicher bist, dass dieser Weg wahr ist, musst du diesem bis zum Ende folgen; du musst deine Hingabe an Gott aufrechterhalten. Da du gesehen hast, dass Gott Selbst auf die Erde gekommen ist, um dich zu vervollkommnen, solltest du Ihm dein ganzes Herz geben. Wenn du Ihm folgen kannst, was immer Er auch tut, selbst wenn Er am Ende ein ungünstiges Ergebnis für dich festlegt, dann ist dies das Aufrechterhalten deiner Reinheit vor Gott. Gott einen heiligen geistlichen Leib und eine reine Jungfrau darzubringen bedeutet, vor Gott ein Herz der Aufrichtigkeit beizubehalten. Für die Menschheit ist Aufrichtigkeit Reinheit, und die Fähigkeit, Gott gegenüber aufrichtig zu sein, das Aufrechterhalten von Reinheit. Das ist es, was du in die Praxis umsetzen solltest. Wenn du beten solltest, betest du; wenn du in Gemeinschaft zusammenkommen solltest, tust du es; wenn du Hymnen singen solltest, singst du Hymnen; und wenn du dem Fleisch entsagen solltest, so entsagst du dem Fleisch. Wenn du deine Pflicht erfüllst, wurstelst du dich nicht durch; wenn du mit Prüfungen konfrontiert wirst, bist du standhaft. Das ist Hingabe an Gott.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Ein überwältigendes Zeugnis für Gott abzulegen, hängt hauptsächlich damit zusammen, ob du ein Verständnis von dem praktischen Gott hast oder nicht und ob du dich vor dieser Person, die nicht nur gewöhnlich ist, sondern normal, unterwerfen kannst und dich ihr sogar bis zum Tode unterwerfen kannst oder nicht. Wenn du durch diese Unterwerfung wirklich Zeugnis für Gott ablegst, dann bedeutet dies, dass du von Gott erlangt worden bist. Wenn du dich bis zum Tode unterwerfen kannst und imstande bist, nicht vor Ihm zu klagen, zu urteilen, zu verleumden, keine Auffassungen und keinerlei Hintergedanken zu haben, wird Gott dadurch Herrlichkeit erlangen. Unterwerfung vor einer normalen Person, auf die der Mensch herabsieht, und sich ihr ohne jede Auffassungen bis zum Tode unterwerfen zu können – das ist wahres Zeugnis. Die Wirklichkeit, von der Gott verlangt, dass die Menschen darin eintreten, ist, dass du imstande bist, Seine Worte zu befolgen, sie in die Praxis umzusetzen, dich vor dem praktischen Gott zu verbeugen und deine eigene Verdorbenheit zu kennen, dein Herz vor Ihm zu öffnen und am Ende von Ihm durch Seine Worte gewonnen zu werden. Gott gewinnt Herrlichkeit, wenn diese Kundgebungen dich erobern und dich Ihm gegenüber völlig gehorsam machen; dadurch beschämt Er Satan und vollendet Sein Werk. Wenn du keine Auffassungen über das praktische Wesen des fleischgewordenen Gottes hast, das heißt, wenn du in dieser Prüfung standgehalten hast, dann hast du gut Zeugnis abgelegt. Wenn du eines Tages eine vollständige Kenntnis von dem praktischen Gott hast und dich bis zum Tod unterwerfen kannst wie Petrus, wirst du von Gott gewonnen und vervollkommnet werden. Alle Handlungen Gottes, die nicht deinen Auffassungen entsprechen, sind eine Prüfung für dich. Wenn das Werk Gottes deinen Auffassungen entspräche, würde es von dir nicht verlangen, zu leiden oder geläutert zu werden. Weil Sein Werk so praktisch ist und nicht deinen Auffassungen entspricht, erfordert es, dass du deine Auffassungen loslässt. Deshalb ist es eine Prüfung für dich. Es liegt an Gottes praktischem Wesen, dass sich alle Menschen inmitten von Prüfungen befinden; Sein Werk ist praktisch, nicht übernatürlich. Dadurch, dass du Seine praktischen Worte und Seine praktischen Kundgebungen voll und ganz verstehst, ohne jegliche Auffassungen, und du imstande bist, Ihn wirklich zu lieben, je praktischer Sein Werk wird, wirst du von Ihm gewonnen werden. Die Gruppe von Menschen, die Gott gewinnen wird, besteht aus jenen, die Gott kennen, das heißt, die Sein praktisches Wesen kennen. Außerdem sind sie jene, die in der Lage sind, sich Gottes praktischem Werk zu unterwerfen.

aus „Jene, die Gott wirklich lieben, sind jene, die sich Seinem praktischen Wesen vollkommen unterwerfen können“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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