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(III) Worte über Vertrauen auf Gott und zu Ihm Aufblicken

19. Der Allmächtige Gott beherrscht alle Dinge und Geschehnisse! Solange unsere Herzen allezeit zu Ihm aufblicken und wir in den Geist eintreten und uns mit Ihm verbinden, wird Er uns dann all die Dinge zeigen, nach denen wir suchen, und Sein Wille wird uns gewiss offenbart werden; unsere Herzen werden sodann in Freude und Frieden sein, beständig mit vollkommener Klarheit. Es ist entscheidend, gemäß Seinen Worten handeln zu können; Seinen Willen erfassen zu können und in Abhängigkeit von Seinen Worten zu leben – nur das ist wahre Erfahrung.

aus „Kapitel 7“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

20. Von Seinem Thron aus, übt der Allmächtige Gott, das Haupt aller Dinge, Seine königliche Allmacht aus. Er herrscht über das Universum und alle Dinge, und Er führt uns auf der ganzen Erde. Wir werden Ihm oft nah sein, und in Stille vor Ihn kommen; nie werden wir einen einzigen Moment verpassen und es gibt immer etwas zu lernen. Die Umgebung um uns herum sowie die Menschen, Angelegenheiten und Gegenstände, alle werden von Seinem Thron zugelassen. Habt kein klagendes Herz, sonst wird Gott euch Seine Gnade nicht zuteilwerden lassen. Wenn Krankheit auftritt, dann aufgrund der Liebe Gottes und Seine guten Absichten stehen gewiss dahinter. Selbst wenn euer Körper Leiden erträgt, nehmt keine Ideen von Satan an. Lobt Gott inmitten von Krankheit und erfreut euch an Gott inmitten eures Lobes. Verliert nicht den Mut angesichts von Krankheit, sucht weiter und gebt niemals auf, und Gott wird Sein Licht auf euch strahlen. Wie treu war Hiob? Der Allmächtige Gott ist ein allmächtiger Arzt! In der Krankheit zu verweilen, bedeutet krank zu sein, aber im Geist zu verweilen, bedeutet gesund zu sein. Wenn du auch nur einen Atemzug hast, Gott wird dich nicht sterben lassen.

Das Leben des auferstandenen Christus ist in uns. Es fehlt uns wirklich der Glaube an die Gegenwart Gottes, und möge Gott den wahren Glauben in uns setzen. Das Wort Gottes ist wirklich süß! Gottes Wort ist wirksame Medizin! Beschämt die Teufel und Satan! Wenn wir Gottes Wort begreifen, werden wir Unterstützung haben und Sein Wort wird schnell unsere Herzen retten! Es vertreibt alle Dinge und versetzt alles in Frieden. Der Glaube ist wie eine Holzbrücke: Wer auch immer den Tod fürchtet, wird Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, wer jedoch bereit ist sich zu opfern, kann sorglos über sie hinweggehen. Wenn der Mensch zaghafte und ängstliche Gedanken hat, wird er von Satan getäuscht. Er fürchtet, dass wir die Brücke des Glaubens überqueren werden, um in Gott einzutreten. Satan denkt sich alle möglichen Mittel aus, um uns seine Gedanken zu senden; wir sollten immer beten, dass das Licht Gottes auf uns scheinen wird, und wir müssen immer auf Gott vertrauen, um uns von Satans Gift zu reinigen. Wir werden stets in unserem Geist ausüben, um Gott nahezukommen. Wir werden Gott die Herrschaft über unser ganzes Wesen überlassen.

aus „Kapitel 6“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

21. Es ist nicht so, dass dein Glaube gut oder rein ist, sondern vielmehr, dass Mein Werk wundersam ist! Alles ist Meiner Barmherzigkeit zu verdanken! Du darfst nicht die geringste verderbte Veranlagung zu Egoismus oder Arroganz haben, sonst wird Mein Wirken an dir nicht voranschreiten. Du musst klar verstehen, dass es nicht an ihnen liegt, ob Menschen fallen oder standhaft bleiben, sondern an Mir. Wenn du diesen Schritt heute nicht klar verstehst, wirst du es nicht schaffen, in das Königreich einzutreten! Du musst verstehen, dass das, was verrichtet wird[a], heute das wundersame Werk Gottes ist; es hat nichts mit dem Menschen zu tun. Was zählen die Taten des Menschen? Wenn sie nicht egoistisch, arrogant und stolz sind, unterbrechen sie Gottes Führung und zerstören Seine Pläne. Oh, die Verderbten! Du musst dich heute auf Mich verlassen; wenn du es nicht tust, werde Ich dir heute sagen, dass du nie etwas erreichen wirst! Alles wird vergeblich sein, und deine Unternehmungen werden wertlos sein!

aus „Kapitel 38“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

22. Du musst auf alle Worte hören, die der Heilige Geist lehrt; gib sie nicht auf. So viele Male hast du Meine Worte gehört und sie dann vergessen. Oh, ihr Gedankenlosen! Du hast so viel Segen verloren! Du musst aufmerksam zuhören und auf Meine Worte achten, mehr Gemeinschaft mit Mir halten und Mir mehr nahekommen. Ich werde dich über alles belehren, was du nicht verstehst, Ich werde euch auf dem Weg nach vorn anführen. Achtet nicht so sehr darauf, mit anderen Menschen Gemeinschaft zu halten, weil es nunmehr viele gibt, die Worte und Lehren predigen, und zu wenige, die wirklich Meine Wirklichkeit besitzen. Auf ihre Gemeinschaft zu hören wird euch wirr und benommen machen, und ihr werdet nicht wissen, wie man vorankommt. Auch wenn ihr auf sie hört, versteht ihr letztlich nur ein wenig mehr über Worte und Lehren. Ihr müsst aufpassen, euer Herz schützen und stets vor Mir leben, mit Mir kommunizieren, Mir nahekommen, und Ich werde dich das sehen lassen, was du nicht verstehst. Du musst aufpassen, was du sagst, dein Herz jederzeit genau im Auge behalten und den Weg gehen, den Ich gehe.

aus „Kapitel 26“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

23. Du musst in deiner Zusammenarbeit mit Mir proaktiv sein; sei fleißig und niemals faul. Sei stets in Gemeinschaft mit Mir und sei tiefer vertraut mit Mir. Wenn du nicht verstehst, sei nicht begierig nach schnellen Ergebnissen. Es ist nicht so, dass Ich es dir nicht sagen werde; Ich will sehen, ob du auf Mich vertraust, wenn du in Meiner Gegenwart bist und ob du dich mit Zuversicht von auf Mich verlässt. Du musst immer nah bei Mir bleiben und alle Belange in Meine Hände legen. Geh nicht sinnlos zurück. Nachdem du Mir unwissentlich eine Zeitlang nahe gewesen bist, werden dir Meine Absichten offenbart werden. Wenn du sie erfasst, dann wirst du Mir wahrhaft von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und du wirst wahrhaft Mein Angesicht gefunden haben. Du wirst im Inneren recht klar und beständig sein und wirst etwas haben, auf das du vertrauen kannst, und du wirst außerdem Kraft und Zuversicht haben. Du wirst außerdem einen Weg nach vorn haben und alles wird dir leicht fallen.

aus „Kapitel 9“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

24. Hab keine Skrupel, sei nicht verzagt oder schwach. Halte direkt mehr Gemeinschaft mit Mir in deinem Geist, warte geduldig, und Ich werde es dir gewiss Meiner Zeit entsprechend offenbaren. Du musst wirklich unbedingt aufpassen und darfst nicht zulassen, dass Mein Bemühen um dich verschwendet wird, und verliere keine Sekunde. Wenn dein Herz in ständiger Gemeinschaft mit Mir ist, wenn dein Herz ständig vor Mir lebt, dann kann niemand, kein Ereignis, keine Sache, kein Ehemann, kein Sohn oder Tochter deine Gemeinschaft mit Mir in deinem Herzen stören. Wenn dein Herz ständig durch den Heiligen Geist gezügelt ist und wenn du mit Mir jeden Augenblick Gemeinschaft hältst, wird dir Mein Wille dann gewiss offenbart werden. Wenn du dich Mir ständig so näherst, wirst du, unabhängig von deiner Umgebung oder bei welchem Anlass du bist, nicht durcheinandergeraten, ganz gleich auf wen oder was du triffst, und du wirst einen Weg nach vorn haben.

aus „Kapitel 8“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

25. Wenn du auf Gott schaust, ist es möglich, dass Er dir kein Gefühl oder keine klaren Vorstellungen gibt, geschweige denn irgendwelche klaren Anweisungen, aber Er ermöglicht dir ein gewisses Verständnis. Oder vielleicht hast du diesmal nichts verstanden, doch es ist richtig, dass du auf Gott schaust. Wenn Menschen auf diese Weise praktizieren, tun sie dies nicht, um Regeln zu befolgen, sondern vielmehr aufgrund der Bedürfnisse ihres Herzens und so sollte der Mensch praktizieren. Es ist nicht so, dass du jedes Mal Erleuchtung und Führung erlangen kannst, wenn du auf Gott schaust und Gott anrufst; dieser geistliche Zustand im Leben des Menschen ist normal und natürlich, und auf Gott zu schauen ist der normale Austausch mit Gott im Herzen der Menschen.

Manchmal bedeutet das Bauen auf Gott nicht, Gott mit bestimmten Worten um etwas zu bitten oder Gott um besondere Führung oder Schutz zu bitten. Es ist vielmehr so, dass die Menschen, wenn sie auf ein Problem stoßen, Ihn aufrichtig anrufen können. Was macht Gott also, wenn die Menschen Ihn anrufen? Wenn sich das Herz von jemandem regt und er diesen Gedanken hat: „O Gott, ich schaffe das nicht selbst, ich weiß nicht, wie ich es tun soll, und ich fühle mich schwach und passiv“ – wenn diese Gedanken in ihm aufsteigen, weiß Gott nicht darüber Bescheid? Wenn diese Gedanken in den Menschen aufkommen, sind ihre Herzen aufrichtig? Wenn sie Gott aufrichtig auf diese Weise anrufen, willigt Gott ein, ihnen zu helfen? Trotz der Tatsache, dass sie vielleicht kein Wort gesprochen haben, zeigen sie Aufrichtigkeit, und so willigt Gott ein, ihnen zu helfen. Wenn jemand auf eine besonders heikle Schwierigkeit stößt, wenn sie niemanden haben, an den sie sich wenden können, und wenn sie sich besonders hilflos fühlen, vertrauen sie auf Gott als ihre einzige Hoffnung. Wie sind ihre Gebete? Wie ist ihr Geisteszustand? Ist er aufrichtig? Haben sie zu diesem Zeitpunkt irgendeine zwiespältige Absicht? Nur wenn du Gott vertraust, als wäre Er der letzte Strohhalm, an den du dich klammerst, um dein Leben zu retten, wenn du hoffst, dass Gott dir helfen wird, dann ist dein Herz aufrichtig. Obwohl du vielleicht nicht viel gesagt hast, hat sich dein Herz bereits geregt. Das heißt, du gibst Gott dein aufrichtiges Herz und Gott hört zu. Wenn Gott zuhört, sieht Er deine Schwierigkeiten, und Er wird dich erleuchten, führen und dir helfen.

aus „Gläubige sollten zuallererst die schlechten Trends der Welt durchschauen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

26. Unabhängig davon, wie viel Wahrheit Menschen verstehen, wie viele Pflichten sie erfüllt haben, wie viel sie bei der Erfüllung ihrer Pflichten erfahren haben, wie groß oder klein ihre geistliche Größe ist, oder in welcher Art von Umgebung sie sich befinden – eine Sache, auf die sie nicht verzichten können, ist, auf Gott zu schauen und in allen Dingen auf Gott zu vertrauen. Das ist die größte Art der Weisheit. Warum sage ich, dass dies die größte Art der Weisheit ist? Selbst wenn jemand viele Wahrheiten verstanden hat, würde das ausreichen, wenn er nicht auf Gott vertraute? Manche Leute, die schon seit einiger Zeit an Gott glauben, haben einige Wahrheiten verstanden und ein paar Prüfungen durchlebt. Sie haben vielleicht ein wenig praktische Erfahrung, aber sie können nicht auf Gott vertrauen und verstehen nicht, wie sie auf Gott schauen und auf Gott vertrauen sollen. Besitzen solche Menschen Weisheit? Sie sind die einfältigsten aller Menschen und sie sind von der Art, die sich selbst als klug erachten; sie fürchten Gott nicht und meiden das Böse nicht. Manche Leute sagen: „Ich verstehe viele Wahrheiten und besitze die Wirklichkeit der Wahrheit. Es ist in Ordnung, Dinge einfach aus Prinzip zu tun. Ich bin Gott treu und weiß, wie ich Gott nahekommen kann. Reicht es nicht aus, dass ich auf die Wahrheit vertraue?“ „Auf die Wahrheit vertrauen“ funktioniert gut, lehrmäßig gesprochen. Aber viele Male und in vielen Situationen wissen die Menschen nicht, was die Wahrheit ist oder was die Prinzipien der Wahrheit sind. All jene mit praktischer Erfahrung wissen das. Wenn du zum Beispiel auf ein Problem stößt und nicht weißt, wie die für dieses Problem relevante Wahrheit praktiziert oder angewandt werden sollte – was solltest du in solchen Fällen tun? Ganz gleich, wie viel praktische Erfahrung du hast, kannst du nicht in allen Situationen im Besitz der Wahrheit sein. Ganz gleich, wie viele Jahre du an Gott geglaubt hast, wie viele Dinge du erfahren hast, wie viel Beschneidung, Umgang oder Disziplinierung du erfahren hast, bist du die Quelle der Wahrheit? Manche Leute sagen: „Ich kann jene bekannten Worte und Textstellen aus dem Buch ‚Das Wort erscheint im Fleisch‘ auswendig. Ich brauche nicht auf Gott zu vertrauen oder auf Gott zu schauen. Wenn es soweit ist, werde ich klarkommen, indem ich nur auf diese Worte Gottes vertraue.“ Die Worte, die du dir eingeprägt hast, sind statisch, doch die Umgebungen, mit denen du in Berührung kommst, und deine Verfassung sind dynamisch. Ein Verständnis des genauen Wortlauts zu haben und über viele geistlichen Glaubenslehren zu sprechen, kommt nicht einem Verständnis der Wahrheit gleich, geschweige denn kommt es dem gleich, dass du den Willen Gottes in jeder Situation vollkommen verstehst. Es muss hier also eine sehr wichtige Lektion gelernt werden. Sie lautet: Menschen müssen in allen Dingen auf Gott schauen, und indem sie in allen Dingen auf Gott schauen, können die Menschen Gottvertrauen erlangen. Nur indem sie auf Gott vertrauen, haben die Menschen einen Weg, dem sie folgen können. Andernfalls kannst du etwas richtig und in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Wahrheit tun, aber wenn du nicht auf Gott vertraust, dann ist das, was du tust, nur die Tat eines Menschen, und es stellt Gott nicht notwendigerweise zufrieden. Da die Menschen ein solch oberflächliches Verständnis der Wahrheit haben, neigen sie dazu, Regeln zu folgen, und halten hartnäckig an der Schriffen und Glaubenslehren fest, indem sie dieselbe Wahrheit anwenden, wenn sie mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert werden. Es ist möglich, dass viele Angelegenheiten im Allgemeinen in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Wahrheit zum Abschluss gebracht werden, aber Gottes Führung ist nicht gegenwärtig, ebenso wenig das Werk des Heiligen Geistes. Hier liegt ein ernstes Problem vor, nämlich: Menschen tun viele Dinge in Abhängigkeit von ihrer Erfahrung und den Regeln, die sie verstanden haben, und von etwas menschlicher Fantasie. Sie können kaum das allerbeste Ergebnis erreichen, das vom Verständnis von Gottes Willen herrührt, indem sie zu Gott schauen und zu Gott beten, und durch das Vertrauen auf Gottes Werk und Führung. Also sage Ich: Die größte Weisheit ist, auf Gott zu schauen und in allen Dingen auf Gott zu vertrauen.

aus „Gläubige sollten zuallererst die schlechten Trends der Welt durchschauen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Fußnoten:
a. Der Originaltext enthält nicht den Ausdruck „was verrichtet wird“.
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