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Das tägliche Wort Gottes – Gott kennen | Auszug 130

44 12/03/2024

Ein Leben, das in Ruhm und Reichtum verbracht wird, lässt einen im Angesicht des Todes verloren wirken

Durch die Souveränität und die Vorbestimmung des Schöpfers erhält eine einsame Seele, die als unbeschriebenes Blatt aufbrach, Eltern und eine Familie, die Chance, ein Mitglied der Menschheit zu werden, die Chance, menschliches Leben zu erfahren und die Welt zu sehen; sie erhält auch die Chance die Souveränität des Schöpfers zu erleben, das Wunder der Schöpfung des Schöpfers kennenzulernen und vor allem die Autorität des Schöpfers zu kennen und sich ihr zu unterwerfen. Aber die meisten Menschen ergreifen diese seltene und flüchtige Gelegenheit nicht wirklich. Man wendet die Energie eines ganzen Lebens im Kampf gegen das Schicksal auf, verbringt all seine Zeit mit dem Versuch, seine Familie zu ernähren, und pendelt hin und her zwischen Reichtum und Status. Die Dinge, die die Menschen schätzen, sind Familie, Geld und Ruhm; sie sehen diese als die wertvollsten Dinge im Leben an. Alle Menschen beschweren sich über ihr Schicksal, aber dennoch verdrängen sie die Fragen, die es am meisten zu untersuchen und zu verstehen gilt: warum der Mensch am Leben ist, wie der Mensch leben sollte, was der Wert und Sinn des Lebens ist. Ihr gesamtes Leben, wie viele Jahre dies auch sein mögen, jagen sie nur Ruhm und Reichtum hinterher, bis ihre Jugend verflogen ist, bis sie grau und faltig geworden sind; bis sie merken, dass Ruhm und Reichtum den Abrutsch in Richtung Senilität nicht aufhalten kann, dass Geld nicht die Leere des Herzens füllen kann; bis sie verstehen, dass niemand von dem Gesetz der Geburt, des Alterns, der Krankheit und des Todes befreit ist, dass sich niemand dem entziehen kann, was das Schicksal für einen bereithält. Nur wenn sie gezwungen sind, den letzten kritischen Punkt des Lebens zu konfrontieren, begreifen sie wirklich, dass selbst wenn man Millionen an Eigentum besitzt, selbst wenn man privilegiert und von hohem Rang ist, niemand dem Tod entkommen kann, dass jeder Mensch zu seiner oder ihrer ursprünglichen Position zurückkehrt: einer einsamen Seele, einem unbeschriebenen Blatt. Wenn man Eltern hat, glaubt man, dass die Eltern alles sind; wenn man Eigentum besitzt, denkt man, dass Geld sein Standbein ist, dass es der entscheidendste Wert im Leben ist; wenn die Leute Status haben, klammern sie sich fest daran und würden ihr Leben seinetwillen aufs Spiel setzen. Nur wenn die Menschen kurz davor sind, von dieser Welt abzulassen, erkennen sie, dass die Dinge, die sie ihr ganzes Leben lang verfolgt haben, nichts weiter als flüchtige Wolken sind, von denen sie sich an keiner festhalten können, von denen sie keine mitnehmen können, von denen keine sie vom Tod befreien kann, von denen keine einer einsamen Seele auf ihrem Rückweg Gesellschaft oder Trost bieten kann; und am Allerwenigsten können sie einem Menschen Erlösung geben, damit er den Tod überwinden kann. Ruhm und Glück, die man in der materiellen Welt erlangt, bringen einem eine kurzzeitige Befriedigung, vorübergehende Freude, ein falsches Gefühl der Ruhe, und lassen einen seinen Weg verlieren. Während die Menschen im weiten Meer der Menschheit herumzappeln, sich nach Frieden, Komfort und Herzensruhe sehnen, werden sie also immer wieder unter die Wellen gezogen. Wenn die Menschen erst noch die Fragen herauszufinden müssen, die es am meisten zu verstehen gilt – woher sie kommen, warum sie am Leben sind, wohin sie gehen, und so weiter – dann werden sie von Ruhm und Reichtum verführt, in die Irre geleitet und davon kontrolliert und sind unwiderruflich verloren. Die Zeit verfliegt; Jahre vergehen in einem Augenblick; bevor man es merkt, hat man Abschied von den besten Jahren seines Lebens genommen. Wenn man, die Welt bald verlassen muss, gelangt man zu der allmählichen Erkenntnis, dass alles in der Welt vergeht, dass man sich an den Dingen, die man besaß, nicht länger festhalten kann; dann fühlt man wirklich, dass man trotzdem überhaupt nichts besitzt, wie ein heulender Säugling, der gerade auf die Welt gekommen ist. An diesem Punkt ist man gezwungen darüber nachzudenken, was man im Leben getan hat, welchen Wert es hat am Leben zu sein, was es bedeutet, warum man in die Welt kam; und an dieser Stelle möchte man zunehmend wissen, ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt, ob der Himmel wirklich existiert, ob es wirklich Vergeltung gibt … Je näher man dem Tode kommt, desto mehr will man verstehen, um was es im Leben wirklich geht; je näher man dem Tode kommt, desto mehr erscheint das eigene Herz leer zu sein; je näher man dem Tode kommt, desto hilfloser fühlt man sich; und so steigert sich die Angst vor dem Tod mit jedem Tag. Es gibt zwei Gründe warum Menschen sich so verhalten, wenn sie sich dem Tod nähern: Erstens stehen sie kurz davor den Ruhm und Reichtum zu verlieren, von denen ihr Leben abhing, stehen kurz davor alles Sichtbare in der Welt hinter sich zu lassen; und zweitens stehen sie kurz davor ganz allein einer unbekannten Welt ins Auge zu sehen, einem geheimnisvollen, unbekannten Reich, vor dem sie Angst haben es zu betreten, wo sie keine Angehörigen und keine Hilfsmittel haben. Aus diesen beiden Gründen fühlt sich jeder im Angesicht des Todes unwohl, erfährt Panik und ein Gefühl der Hilflosigkeit, die er bisher nie gekannt hat. Erst wenn Menschen diesen Punkt tatsächlich erreichen, erkennen sie, dass das Erste, was man verstehen muss, wenn man den Fuß auf diese Erde setzt, ist, wo die Menschen herkommen, warum die Menschen leben, wer das menschliche Schicksal diktiert, wer für die Menschen sorgt und die Souveränität über die menschliche Existenz hat. Dies sind die wahren Werte im Leben, die wesentliche Grundlage für das menschliche Überleben; nicht zu lernen, wie man seine Familie versorgt, oder wie Ruhm und Reichtum zu erreichen sind; nicht zu lernen, wie man sich von der Masse abheben oder wie man ein wohlhabenderes Leben leben kann, geschweige denn zu lernen, wie man andere übertreffen und erfolgreich mit ihnen konkurrieren kann. Auch wenn die verschiedenen Überlebensfähigkeiten, die die Menschen ein Leben lang meistern, eine Fülle von materiellem Komfort bieten können, bringen sie dem Herzen nie wahren Frieden und Trost, sondern lassen die Menschen ständig vom Weg abkommen, Schwierigkeiten mit der Selbstkontrolle haben, jede Gelegenheit verpassen, die Bedeutung des Lebens zu erfahren; und sie schaffen unterschwellige Schwierigkeiten darin, wie man dem Tode richtig begegnet. Auf diese Weise wird das Leben der Menschen ruiniert. Der Schöpfer behandelt alle gerecht und gibt jedem ein Leben voller Chancen um Seine Souveränität zu erfahren und zu erkennen, doch erst wenn der Tod naht, wenn das Gespenst des Todes über einem schwebt, beginnt man das Licht zu sehen – und dann ist es zu spät.

Die Menschen verbringen ihr Leben damit Geld und Ruhm hinterherzujagen; sie klammern sich an diese Strohhalme, denken, dass es ihre einzigen Hilfsmittel sind, als könnten sie sie am Leben halten, sie vom Tod befreien. Doch erst dann, wenn sie kurz davor sind zu sterben, erkennen sie, wie weit entfernt diese Dinge von ihnen sind, wie schwach sie im Angesicht des Todes sind, wie leicht sie zerbrechen, wie einsam und hilflos sie sind und wissen nicht wohin. Sie erkennen, dass das Leben nicht mit Geld oder Ruhm gekauft werden kann, dass ungeachtet dessen, wie reich ein Mensch ist, ungeachtet dessen, wie erhaben ihre Position ist, alle Menschen im Angesicht des Todes gleich arm und unbedeutend sind. Sie erkennen, dass Geld das Leben nicht kaufen kann, dass Ruhm den Tod nicht auslöschen kann, dass weder Geld noch Ruhm das Leben eines Menschen um eine einzige Minute, eine einzige Sekunde verlängern kann. Je mehr sich Menschen so fühlen, desto mehr sehnen sie sich danach weiterzuleben; je mehr die Menschen sich so fühlen, desto mehr fürchten sie das Herannahen des Todes. Erst an diesem Punkt erkennen sie, dass ihr Leben ihnen nicht gehört, dass sie es nicht kontrollieren, und dass man kein Mitspracherecht dabei hat, ob man stirbt oder lebt, dass all dies jenseits der eigenen Kontrolle liegt.

– Das Wort, Bd. 2, Gott kennen: Gott Selbst, der Einzigartige III

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