Die Filmkritik: Wo ist mein Zuhause – Unser Leben, Ein Leben für Gott

Viele Freunde von mir sagten, dass der Film „Wo ist mein Zuhause“ sie von Anfang an zu Tränen gerührt hätten. So empfahlen sie ihn mir sehr. Als ich ihn mir angeschaut habe , brauchte ich viele Taschentücher. Dieser christliche Film erzählt über die Liebe und die Familie, und über das Leben. Wir werden dadurch auch sehr angeregt.

Jede Familie Hat Probleme

Die Hauptperson im Film heißt Wenya, ihre Eltern wurden geschieden, als sie 2 Jahre alt war. Zuerst, sie lebte mit ihrem Vater und der Stiefmutter. Aber, ihre Stiefmutter lehnte sie total ab, deswegen stritt sie sich oft mit ihrem Vater. Dann sie wurde zu ihrer Mutter und dem Stiefvaters Haus geschickt. Aber ihre Mutter war zu beschäftigt mit ihrem eigenen Geschäft, dass sie keine Zeit hatte, um auf Wenya aufzupassen. So wurde Wenya zwischen der Verwandtschaft hin und her geschoben, wie ein elternloses Kind. Schon als kleines Mädchen fehlte ihr die Wärme der Familie, sie hatte immer eine tiefe Sehnsucht für ein warmes Zuhause. Als sie erwachsen wurde, lebte sie bei ihrem Vater, sie und ihr Vater halten sich die Gesellschaft zueinander. Aber ein Unglück kommt selten allein. Ihre Mutter bekam einen Schlaganfall und bei ihrem Vater diagnostizierte man Leberkrebs. Wenya´s Leben schien aussichtslos und sie befand sich in einer furchtbaren Notlage. Sie fühlte sich sehr hilflos, und musste sich an ihre Verwandten und Freunde wenden. Aber diese waren nur da, als es den Eltern gut ging, und sie sich einschmeicheln konnten, aber jetzt hielten sie alle Distanz zu Wenya.

Die Handlung des Filmes über die Trauer und die Freude einer Familie erscheint uns wie ein Vorfall oder ein Schicksal aus einem gewöhnlichen Leben. Aber es ist eine solche lebensnahe Handlung, die jeden Zuschauer dazu bringt, den Charakteren des Films zu folgen, um die verschiedenen Geschmacksrichtungen des Lebens zu schmecken.

Das wandernde Herz hat keinen Ankerplatz

Der Film beginnt mit einer Aufnahme, die einen Traum der jungen Wenya zeigt. Der Regisseur schafft dafür speziell eine warme Szene, eine Familie mit vier Personen in einem öffentlichen Freien Picknick machten. Die Szene zeigt einen strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken, ringsumher Grünflächen, große Bäume, und Eltern mit ihren Kindern. Seine helle und ebenmäßige Farbe macht uns glücklich, frei, ganzes volles Leben finden. Es ist eine wunderbare Atmosphäre. Aber, nach dem kurzlebigen Glück kam dann dieser endlose Schmerz. Im Traum sucht die kleine Wenya ihren Vater, ihre Mutter und ihre Schwester und weint. Aber bald zieht uns der Streit zwischen der Stiefmutter und ihrem Vater in die Realität zurück. Wegen des Streites schreckt die kleine Wenya aus dem Schlaf hoch und hält sich die Ohren mit den Händen zu. Der krasse Gegensatz zwischen dem Traum und der Realität kann die Seele eines jeden Zuschauers berühren, und es geht nicht anders, als dass wir Mitleid für ihre Missgeschick haben. Der Regisseur ist sehr einfallsreich hier. Er beschreibt die innere, schwache, schmerzliche, hilflose Welt der Hauptperson aus der kindlichen Perspektive. Das Thema dieses Filmes wird dadurch beleuchtet, weil sie die Sehnsucht nach der Wärme, die die eine intakte Familie bieten kann, exakt beschrieben hat.

Es gibt einige Nahaufnahmen von der kleinen Wenya, welche mich sehr beeindruckt haben. In dem Haus ihres Onkels und seiner Familie, als sie alleine ißt, und auf das Glück des Onkels und seiner Familie starrt. Dieser traurige Anblick dieses armen sensiblen Kindes bereitet uns Herzschmerzen. In der nächtlichen Stille liegt sie auf ihrem Bett und weint heimlich bitterliche Tränen. In dem Supermarkt umarmt sie ihre Mutter und sagt ernsthaft: „Ich möchte nichts, nur immer mit dir zusammen sein.“ Wenn es Zeit ist sich von der Mutter wieder zu trennen, äußert sie ihre Abneigung in Tränen. Zur bestimmten Zeit, wenn sie von der Mutter abgeholt werden soll, sitzt die Kleine schon früh an der Türe und wartet auf sie. Am Silvesterabend stand die kleine Wenya mit ihrem kleinen Koffer am Straßenrand, und starrte auf das Feuerwerk. Es wird mit dem langsamen und traurigen Titelsong begleitet und ihre sensiblen Augen zeigen ihr endloses Verlangen nach der Wärme der Familie. Die junge Schauspielerin, deren Aufführung sehr natürlich und authentisch ist, beeindruckt uns mit ihrem Charakter, die kleine Wenya, ein gehorsames und anbetungswürdiges Mädchen. Und sie schaut so herzzerreißend angreifbar aus, was unsere Liebe erweckt und wir ihr junges Herz von diesem erneuten Schmerz beschützen wollen. Ich erinnere mich an eine Szene im Film, als sie sich von ihrem Vater trennt, hält ihr Vater sie sanft in seinen Armen und beruhigt sie: „Wenya ist absolut kein wildes Kind. Wenya ist Papas kleines Mädchen.“ Die väterliche Liebe, die zwischen den Zeilen gezeigt wird, und ihr Unwille und ihre Hilflosigkeit, gehen uns besonders nahe.

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