Bedingungsfrag ins Himmelreich: Wer kann Gottes Reich betreten

Antwort: Alle Gläubigen an den Herrn denken: Der Herr Jesus hat uns erlöst, als er am Kreuz starb, deshalb sind wir bereits von allen Sünden freigesprochen. Der Herr betrachtet uns nicht mehr als Sünder. Wir sind durch unseren Glauben gerecht geworden. Solange wir bis zum Ende ausharren, werden wir errettet werden. Bei der Wiederkunft des Herrn werden wir direkt in das Himmelreich entrückt. Nun, ist das die Wahrheit? Hat Gott jemals irgendeinen Beweis in Seinen Worten gegeben, um diese Behauptung zu untermauern? Wenn diese Meinung nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, welche Konsequenzen wird es geben? Wir, die wir an den Herrn glauben, sollten Seine eigenen Worte als Grundlage für alles verwenden. Dies gilt insbesondere für die Frage, wie die Wiederkunft des Herrn zu behandeln ist. Unter keinen Umständen können wir Seine Wiederkunft auf der Grundlage der Vorstellungen und Ideen des Menschen behandeln. Die Folgen eines solchen Verhaltens sind zu ernst, um überhaupt an sie zu denken. Es ist genauso, wie als die Pharisäer den Herrn Jesus ans Kreuz nagelten, während sie auf den Messias warteten. Was wäre das Ergebnis? Der Herr Jesus hat das Erlösungswerk für die Menschheit vollendet. So viel ist wahr, aber ist Gottes Erlösungswerk für die Menschheit abgeschlossen? Bedeutet das, dass wir alle, die an den Herrn Jesus glauben, dazu befähigt sind, in das Himmelreich entrückt zu werden? Niemand kennt die Antwort auf diese Frage. Gott hat einmal gesagt: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21) „… Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“ (Levitikus 11,45) Gottes Worten entsprechend können wir sicher sein, dass diejenigen, die in das Himmelreich eintreten, sich von der Sünde befreit haben und gereinigt wurden. Sie sind diejenigen, die Gottes Willen tun, Ihm gehorchen, Ihn lieben und verehren. Gott ist heilig und diejenigen, die in das Himmelreich eintreten, leben mit Ihm zusammen; wie könnten wir also dazu befähigt sein, in das Himmelreich einzutreten, wenn wir nicht gereinigt worden sind! Daher ist unsere Vorstellung, dass wir Gläubige von der Sünde befreit wurden und in das Himmelreich eintreten können, ein völliges Missverständnis von Gottes Willen. Es stammt aus menschlichen Vorstellungen und ist eine menschliche Vorstellung. Der Herr Jesus hat uns von der Sünde befreit; das ist nicht falsch. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass wir durch diesen Sündenerlass vollkommen gereinigt und jetzt zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sind. Niemand kann diese Tatsache leugnen. Warum denken dann alle Gläubigen, dass jeder, der von der Sünde freigesprochen wurde, ins Himmelreich kommen kann? Was benutzen sie als Beweis? Wie unterstützen sie diese Behauptung? Viele Leute sagen, dass ihr Glaube auf den Worten des Paulus und der anderen Apostel basiert, so wie sie in der Bibel geschrieben stehen. Nun möchte ich euch fragen: Repräsentieren die Worte von Paulus und den anderen Aposteln die Worte des Herrn Jesus? Repräsentieren sie die Worte des Heiligen Geistes? Die Worte des Menschen mögen in der Bibel sein, aber bedeutet das, dass es die Worte Gottes sind? Es gibt eine Tatsache, die durch die Bibel klar wird: Die Menschen, die von Gott gepriesen werden, können auf Sein Wort hören und Seinem Werk folgen. Sie sind diejenigen, die Seinem Weg folgen und das erben werden, was Gott verheißen hat. Diese Tatsache kann niemand bestreiten. Wir alle wissen, dass zwar die Sünden von uns Gläubigen vergeben wurden, aber wir sind noch nicht gereinigt worden; wir sündigen immer noch und widersetzen uns oft Gott. Gott sagte uns ganz klar: „… Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“ (Levitikus 11,45) „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21) Durch Gottes Worten können wir sicher sein, dass nicht alle, denen ihre Sünden vergeben wurden, zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sind. Die Menschen müssen gereinigt werden; sie müssen Gottes Willen tun, bevor sie in das Himmelreich eintreten können. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Offenbar ist es nicht so einfach, Gottes Willen zu verstehen. Wir werden nicht gereinigt, nur weil unsere Sünden vergeben sind. Wir müssen zuerst die Realität über die Wahrheit erlangen und Gottes Lob verdienen. Dann werden wir zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sein. Wenn wir die Wahrheit nicht lieben, sie sogar satt haben und hassen, wenn wir nur Belohnungen und die Krone verfolgen, uns aber nicht um Gottes Willen kümmern, geschweige denn, ihn praktizieren, tun wir nicht Böses? Lobt der Herr so einen Menschen? Wenn ja, sind wir genauso wie diese scheinheiligen Pharisäer: Obwohl unsere Sünden vergeben wurden, können wir immer noch nicht in das Himmelreich eintreten. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.

Wer kann Gottes Reich betreten

Lasst uns weiter darüber sprechen. Der Herr Jesus hat uns von allen Sünden freigesprochen. Von welchen „Sünden“ hat Er uns freigesprochen? Welche Sünden bekennen wir, nachdem wir zum Glauben an den Herrn gefunden haben? Hauptsächlich sind damit diese Sünden gemeint, die die Gesetze, Gebote oder Worte Gottes verraten. Wir Menschen haben die Gesetze und Gebote Gottes verraten und wären daher von Seinem Gesetz verurteilt und bestraft worden. Deshalb kam der Herr Jesus, um Sein Erlösungswerk zu vollbringen. Deshalb müssen wir nur zum Herrn Jesus beten, unsere Sünden bekennen und Buße tun, und Er wird uns freisprechen. Danach werden wir nicht mehr nach Seinem Gesetz verurteilt und bestraft werden. Gott wird uns nicht länger wie Sünder behandeln. So können wir direkt zu Gott beten; wir können nach Gott rufen und an Seiner reichlichen Gnade und Wahrheit teilhaben. Das ist die wahre Bedeutung der „Errettung“, von der oft im Zeitalter der Gnade gesprochen wurde. Diese „Errettung“ hat nichts mit der Reinigung und dem Eintritt in das Himmelreich zu tun. Man könnte sagen, dass das zwei getrennte Dinge sind, denn der Herr Jesus hat nie gesagt, dass alle, die errettet und freigesprochen wurden, in das Himmelreich eintreten können. Lasst uns einige Worte des Allmächtigen Gottes lesen. „Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein.“ („Die Vision von Gottes Werk (2)“) „Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. … Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die verdorbene, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition.“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“) Die Worte des Allmächtigen Gottes sind sehr deutlich. Sobald wir sie hören, verstehen wir sie. Im Zeitalter der Gnade hat der Herr Jesus nur sein Erlösungswerk vollbracht, um die Menschheit von der Sünde zu befreien; so machte Er sie durch den Glauben gerecht und errettete sie. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass jeder, dem seine Sünden vergeben wurden, in das Himmelreich eintreten kann. Das ist so, weil uns der Herrn Jesus vielleicht von allen Sünden befreit hat, aber Er hat uns nie von unserer satanischen Natur befreit. Unsere innere Arroganz, unser Egoismus, unsere Hinterlistigkeit, das Böse in uns usw., das heißt, unsere verdorbenen Gesinnungen, bleiben bestehen. Diese Dinge reichen tiefer als die Sünde. Sie sind viel schwieriger zu lösen. Wenn dieses satanische Wesen und die verdorbenen Gesinnungen, die sich Gott so widersetzen, nicht beseitigt worden sind, können wir nicht anders, als viele Sünden zu begehen. Wir können sogar Sünden begehen, die noch schlimmer sind als ein Verstoß gegen das Gesetz, also Sünden, die ungeheuerlich sind. Warum konnten die Pharisäer den Herrn Jesus verurteilen und sich Ihm widersetzen? Wie konnten sie Ihn kreuzigen? Das beweist, dass der Mensch immer noch sündigen sowie sich Gott widersetzen und Ihn verraten kann, wenn sein satanisches Wesen nicht aufgelöst werden kann.

Wir haben all diese Jahre an den Herrn geglaubt und eine Tatsache selbst erfahren, das heißt, obwohl unsere Sünden vergeben wurden, können wir es dennoch nicht lassen, regelmäßig zu sündigen. Wir lügen, betrügen, täuschen und benutzen Trugschlüsse, um einen Ruf und Status zu erreichen. Wir entziehen uns sogar unserer Verantwortung und bringen andere Menschen um unseretwillen in Schwierigkeiten. Bei natürlichen und vom Menschen verursachten Katastrophen sowie Prüfungen und Bedrängnissen beschuldigen und verraten wir Gott. Wenn Gottes Werk nicht unseren eigenen Vorstellungen entspricht, leugnen und verurteilen wir Gott und widersetzen uns Ihm. Obwohl wir im Namen an Gott glauben, verehren wir andere Menschen und folgen ihnen. Wenn wir eine Stellung haben, ehren wir uns selbst und legen Zeugnis über uns selbst ab, genau wie die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer. Wir tun so, als wären wir Gott und wollen die Menschen dazu bringen, uns zu verehren und zu bewundern. Wir stehlen sogar und nehmen uns die Opfergaben für Gott. Wir werden eifersüchtig und folgen unseren eigenen Vorlieben, den Launen unseres Fleisches sowie unserer Emotionen. Wir haben unsere eigenen Standpunkte, bilden unsere eigenen Gruppen und errichten unsere eigenen kleinen Königreiche. All das sind klare Fakten. Wir sehen also, wenn unsere satanische Natur und Gesinnung nicht beseitigt werden, werden wir nicht dazu berechtigt sein, das Himmelreich zu betreten, auch wenn unsere Sünden millionenfach vergeben worden sind. Die Tatsache, dass wir immer noch sündigen und uns Gott widersetzen, zeigt, dass wir immer noch zu Satan gehören, Feinde Gottes sind, und dass wir definitiv von Ihm verurteilt und bestraft werden. Es ist genauso, wie es in der Bibel steht: „Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird.“ (Hebräer 10,26-27) Lasst uns noch mehr aus dem Wort des Allmächtigen Gottes lesen. „Ein Sünder wie du, der gerade erst erlöst worden ist und nicht verändert oder von Gott vervollkommnet worden ist, könntest du nach Gottes Herz sein? Was dich betrifft, der du noch dein altes Selbst bist, so ist es wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und dass du wegen Gottes Errettung nicht als Sünder zählst, doch das beweist nicht, dass du nicht sündig und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du nicht verändert worden bist? Innerlich wirst du von Unreinheit geplagt, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – so viel Glück solltest du haben! In deinem Glauben an Gott hast du einen Schritt versäumt: Du bist gerade erst erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach Gottes Herz sein kannst, muss Gott persönlich das Werk deines Wandels und deiner Reinigung verrichten; wenn du nur erlöst bist, wirst du keine Heiligkeit erlangen können. So wirst du nicht berufen sein, an den guten Segnungen Gottes teilzuhaben, denn du hast einen Schritt in Gottes Werk der Führung des Menschen versäumt, den entscheidenden Schritt der Veränderung und Vervollkommnung. Und so bist du, ein Sünder, der soeben erst erlöst wurde, außerstande, Gottes Erbe unmittelbar zu erben.“ („Bezüglich Benennungen und Identität“) Wie ihr sehen könnt, wurden wir vom Herrn Jesus nur erlöst, leben aber immer noch nach unserer satanischen Gesinnung, sündigend oft und widersetzen uns Gott. Wir müssen Gottes Gericht und Reinigung in den letzten Tagen erfahren, um völlig von der Sünde befreit zu werden und nach Gottes Herz zu sein. Dann werden wir zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sein. Eigentlich hat der Herr Jesus einmal gesagt: „Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.“ (Johannes 14,2-3) Der Herr ging zurück, um einen Platz für uns vorzubereiten und wenn Er das getan hat, wird Er zurückkehren, um uns zu empfangen. In Wahrheit bezieht sich dieses „Empfangen“ auf Seine Pläne, dass wir in den letzten Tagen wiedergeboren werden. Wenn der Herr kommt, um Sein Werk zu vollbringen, wird Er uns vor Seinem Thron bringen, damit über uns durch die Worte Gottes gerichtet wird und damit wir durch sie gereinigt sowie vervollkommnet werden. Er wird uns zu Überwindern machen, bevor die Katastrophen beginnen. In dem Prozess, bei dem Er uns empfängt, wird Er uns auch reinigen und vollkommen machen. Nun ist der Herr auf die Erde gekommen, um in den letzten Tagen Sein Gericht zu vollstrecken. Wir wurden vor Seinen Thron entrückt, um mit Ihm zusammen zu leben. Erfüllt das nicht vollständig die Prophezeiung des Herrn, dass Er uns empfangen wird? Nach dem Ende der großen Katastrophen wird das Königreich Christi auf Erden errichtet. Alle, die die Verfeinerungen durch die großen Katastrophen überleben, werden einen Platz im Himmelreich haben.

Manche Leute fragen, ob Jünger wie Paulus, die litten und sich für den Herrn aufopferten, nicht dazu berechtigt sind, in das Himmelreich einzutreten. Es ist genauso, wie Paulus einmal sagte: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit …“ (2 Timotheus 4,7-8) Viele Leute denken: Nun, Paulus arbeitete für den Herrn und erbte die Krone der Gerechtigkeit. Solange wir wie Paulus arbeiten, werden wir alle die Krone der Gerechtigkeit erben und in das Himmelreich eintreten können, richtig? Ist das die Wahrheit? Basierten diese Worte, die Paulus aussprach, auf dem Wort Gottes? Hat der Herr Jesus jemals gesagt, dass Paulus die Belohnungen empfing und die Krone erbte? Hat der Heilige Geist jemals bezeugt, dass Paulus in das Himmelreich eingetreten ist? Nichts davon steht in der Bibel geschrieben. Wir ihr seht, können die Worte des Paulus nicht durch Beweise untermauert werden. Daher können wir die Worte des Paulus nicht als Grundlage für den Eintritt in das Himmelreich verwenden. Was das ewige Leben und den Eintritt ins Himmelreich anbelangt, hat es der Herr Jesus einmal sehr deutlich gesagt: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!“ (Matthäus 7,21-23) Die Worte des Herrn Jesus sind ziemlich klar. Die Menschen müssen ihre bösen Sünden hinter sich lassen, gereinigt werden und dem Willen Gottes folgen, um in das Himmelreich einzutreten. Wenn sie nur eifrig arbeiten und sich aufopfern, aber gleichzeitig weiter sündigen und sich Gott widersetzen, wenn sie Gottes Weg nicht folgen können, dann sind sie Übeltäter; sie werden sicherlich nicht in das Himmelreich eintreten können. Paulus dagegen sagte, dass er für das Gute kämpfte, seine Ziele nicht aus den Augen verlor und bis zum Ende durchhielt sowie seinen Glauben bewahrte, wodurch ihm der Eintritt in das Himmelreich und Belohnungen gewährt werden würden. Widerspricht das nicht offensichtlich den Worten des Herrn Jesus? Paulus war der Ansicht, dass wir Belohnungen erhalten und in das Himmelreich eintreten können, solange wir für den Herrn arbeiten. Wenn das der Fall wäre, hätten dann nicht all diese jüdischen Pharisäer, die Meer und Land bereisten und das Evangelium verbreiteten, während sie den Herrn Jesus verurteilten und sich Ihm widersetzten, in das Himmelreich eintreten können? Diejenigen, die im Namen des Herrn predigen und Dämonen austreiben, aber nicht dem Weg Gottes folgen, sind sie nicht auch dazu berechtigt, in das Himmelreich einzutreten? Ist diese Meinung nicht einfach zu absurd? Warum waren die Pharisäer niemals in der Lage, das Lob des Herrn Jesus zu erlangen, egal was sie taten? Das lag hauptsächlich daran, dass sie nur das Evangelium verbreiteten und Leid ertrugen, um sich selbst Vorteile zu verschaffen und Belohnungen zu erhalten. Gott ist gerecht. Gott kann in die Gedanken und Herzen der Menschen sehen. Als der Herr Jesus also Sein Werk vollbrachte, wurden sie daher völlig bloßgestellt. Sie verurteilten den Herrn Jesus heftig und leisteten Ihm Widerstand, um ihre Stellung und ihren Lebensunterhalt zu schützen. Sie waren Feinde des Herrn Jesus; sie kreuzigten Ihn am Kreuz. Das Ergebnis war, dass sie von Gott verflucht und bestraft wurden. Dies ist eine allgemein anerkannte Tatsache.

Was wird in den letzten Tagen aus den religiösen Menschen? Viele dieser Menschen sind genau wie die jüdischen Pharisäer. Obwohl sie für den Herrn gearbeitet haben, verfolgten sie damit doch nur Segen und Belohnungen; sie wollen nur die Krone und Belohnungen; sie praktizieren weder die Worte des Herrn noch gehorchen sie Ihm. Wenn sie also arbeiten und Opfer darbringen, tun sie dies entsprechend ihren eigenen Launen und Wünschen. Sie ehren sich selbst und legen Zeugnis von sich selbst ab, weil sie eine bessere Stellung und einen besseren Ruf anstreben. Sie bilden Fraktionen, errichten ihre eigenen Königreiche. Selbst nachdem viele von ihnen etwas Arbeit geleistet und Leid ertragen haben, verlassen sie sich auf ihre Vorrangstellung und bitten Gott selbstgerecht um einen Platz im Himmelreich. Wie können diese Menschen, besonders die Pastoren und Ältesten, Gottes Lob verdienen? Wenn sie Gottes Urteilswerk in den letzten Tagen erfahren, lehnen sie es nicht nur ab, sondern widersetzen sich heftig dem Allmächtigen Gott und verurteilen Ihn, um ihre Stellung und ihren Lebensunterhalt zu bewahren. Sie kreuzigten Gott wieder am Kreuz. Sie provozierten Gottes Disposition vor langer Zeit. Ist das nicht eine Tatsache? Verstehen wir es noch nicht? Diese Tatsachen beweisen hinlänglich, dass wir, die wir uns für den Herrn aufopfern und für Ihn arbeiten, nicht unbedingt in das Himmelreich eintreten werden. Wir, die wir an den Herrn glauben, aber nicht Seine Worte praktizieren oder Seinen Geboten nicht folgen, werden nicht von unserer Liebe zu Gott motiviert, oder von dem Wunsch, Ihm zu gehorchen; wir wollen nur Segen und den Eintritt in den Himmel. Wir betrügen Gott und nutzen Ihn aus. Egal wie viel Arbeit wir tun, egal wie wir leiden, wir verdienen Gottes Lob nicht. Lasst uns noch mehr aus dem Wort des Allmächtigen Gottes lesen. „Oberflächlich gesehen, schienen die Menschen ständig geschäftig umherzulaufen, während sie sich für Gott aufwendeten und für Ihn arbeiteten, wobei sie in den verborgenen Tiefen ihres innersten Herzens in Wirklichkeit den nächsten Schritt berechneten, den sie unternehmen würden, um Segnungen oder Königsherrschaft zu erlangen. Man kann sagen, dass sich das menschliche Herz an Gott erfreute, während es gleichzeitig gegen Gott intrigierte. Die Menschheit in solch einem Zustand trifft auf Gottes tiefste Verachtung und Abscheu; Gottes Disposition duldet nicht, dass ein Mensch Ihn täuscht oder ausnutzt.“ („Einführung“ von Kundgebungen Christi am Anfang) „Du sagst, dass du immer gelitten hast, während du Gott gefolgt bist, dass du Ihm durch dick und dünn gefolgt bist und dass du mit Ihm die guten und die schlechten Zeiten geteilt hast, aber du hast die von Gott gesprochenen Worte nicht ausgelebt. Du wünschst dir lediglich, jeden Tag für Gott herumzurennen und aufzuwenden, und hast nie daran gedacht, ein bedeutungsvolles Leben auszuleben. Du sagst auch: ‚Auf jeden Fall glaube ich, dass Gott gerecht ist. Ich habe für Ihn gelitten, bin für Ihn umhergerannt, ich habe mich Ihm hingegeben und ich habe hart gearbeitet, obwohl ich keine Anerkennung bekommen habe; Er wird Sich meiner gewiss erinnern.‘ Es ist wahr, dass Gott gerecht ist, allerdings ist Seine Gerechtigkeit nicht durch irgendwelche Unreinheiten beeinträchtigt: sie besitzt keinen menschlichen Willen und ist nicht durch Fleisch oder menschliche Handlungen verdorben. Alle, die rebellisch sind und sich widersetzen und mit Seinem Weg nicht konform gehen, werden bestraft werden; keinem wird vergeben und niemand wird verschont!“ („Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“) „Du musst wissen, welche Art von Menschen Ich Mir wünsche. Jenen, die unrein sind, ist es nicht gestattet, das Königreich zu betreten; jenen, die unrein sind, ist es nicht gestattet, den heiligen Boden zu besudeln. Obwohl du vielleicht viel Arbeit verrichtet hast und viele Jahre gearbeitet hast, wenn du am Ende noch immer erbärmlich schmutzig bist, ist es für das Gesetz des Himmels untragbar, dass du in Mein Königreich einzutreten wünschst! Seit der Gründung der Welt bis heute habe Ich jenen, die sich Mir anbiedern, niemals einfachen Zugang zu Meinem Königreich gewährt. Das ist eine himmlisches Vorschrift, und niemand kann sie missachten! … Wenn du nur nach einer Belohnung aus bist und nicht danach strebst, deine eigene Lebensveranlagung zu verändern, dann ist all deine Mühe umsonst – und das ist eine unveränderliche Wahrheit.“ („Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“)

aus dem Filmskript von „DAS ERWACHEN AUS DEM TRAUM“


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