Markus 2,17 – Lesung des Tages

Lesung des Tages:

Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten.

– Markus 2,17

Überlegungen über die heutigen Bibelverse 

Als Jesus Christus den Zöllner berief, Sein Jünger zu sein und mit den Sündern zu essen, fragten die Pharisäer die Jünger des Herrn: „Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?” Der Herr Jesus sagte: „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.” Die Absicht der Worte des Herrn ist es, der Menschheit zu sagen, dass das Hauptziel Gottes, auf die Erde zu kommen, um Sein Werk zu tun, die Erlösung der Menschheit und die Rettung der Sünder ist. Diejenigen, die glauben, selbst nicht sündig zu sein, werden die Erlösung durch Herrn Jesus nicht akzeptieren. Genau wie die Pharisäer glaubten sie, dass sie das Gesetz einhalten könnten und dass sie rechtschaffene Männer seien, also akzeptierten sie das Werk des Herrn Jesus nicht und richteten Jesus Christus sogar dafür, dass Er mit Sündern aß. Der Herr Jesus ist fleischgewordener Gott und ein gerechter und heiliger Gott. Um die Menschheit zu erlösen, kam Er persönlich auf die Erde, zeigte Barmherzigkeit und Güte gegenüber der Menschheit, gab der Menschheit große Nachsicht und Geduld und reichliche Gnade und aß sogar mit Sündern. Nur wenn Er der Menschheit genug Barmherzigkeit, Güte und reichliche Gnade schenkt, kann Er die Menschheit vom Einfluss des Satans erlösen.

So wie Gottes Worte sagen: „Das Werk, das Jesus ausführte, war den Bedürfnissen des Menschen in jenem Zeitalter entsprechend. Seine Aufgabe war, die Menschheit zu erlösen, ihnen ihre Sünden zu vergeben, und so war Seine Disposition gänzlich eine der Demut, Langmut, Liebe, Frömmigkeit, Duldsamkeit, Barmherzigkeit und liebevoller Güte. Er segnete die Menschheit reichlich und brachte ihnen Gnade im Überfluss und alles, woran sie sich möglicherweise erfreuen konnten. Er schenkte ihnen zu ihrer Freude: Frieden und Glück, Seine Toleranz und Liebe, Seine Barmherzigkeit und liebevolle Güte … Und daher mussten sie sich, bevor sie erlöst werden konnten, an den vielen Gnadenerweisen, die Jesus ihnen schenkte, erfreuen; nur dies war ihnen nützlich. Auf diese Weise konnten ihnen durch ihren Genuss der Gnade ihre Sünden vergeben werden und sie konnten auch die Chance haben, erlöst zu werden, indem sie Jesu Duldsamkeit und Langmut genossen … Wenn Jesus fleischgeworden wäre mit der Disposition von Gericht, Fluch und Intoleranz gegenüber den Verstößen des Menschen, hätte der Mensch nie die Chance gehabt, erlöst zu werden, und wäre dann für immer sündig geblieben. Wäre das so gewesen, wäre der sechstausendjährige Führungsplan im Zeitalter des Gesetzes angehalten worden und das Zeitalter des Gesetzes wäre um sechstausend Jahre verlängert worden. Die Sünden des Menschen wären nur noch zahlreicher und schlimmer geworden und die Schöpfung der Menschheit wäre umsonst gewesen. Die Menschen wären nur imstande gewesen, Jehova unter dem Gesetz zu dienen, aber ihre Sünden hätten die der zuerst geschaffenen Menschen noch übertroffen. Je mehr Jesus die Menschheit liebte, ihnen ihre Sünden vergab und ihnen genug Barmherzigkeit und liebevolle Güte brachte, desto mehr erlangte die Menschheit die Fähigkeit, gerettet zu werden, die verlorenen Lämmer genannt zu werden, die Jesus zu einem hohen Preis zurückkaufte. Satan konnte sich in dieses Werk nicht einmischen, denn Jesus behandelte Seine Nachfolger, wie eine liebende Mutter ihr Kind an ihrem Busen behandelt. Er wurde nicht zornig auf sie oder verachtete sie, sondern war voller Trost; Er geriet in ihrer Mitte nie in Wut, sondern erduldete ihre Sünden und übersah ihre Dummheit und Unwissenheit bis zu dem Punkt, dass Er sagte: „Vergebt anderen siebzigmal siebenmal.“ Auf diese Weise veränderte Sein Herz die Herzen anderer. Auf diese Weise empfingen die Menschen die Vergebung der Sünden durch Seine Duldsamkeit.” Durch Gottes Worte können wir die Prinzipien und die Bedeutung von Gottes Wirken im Zeitalter der Gnade erkennen. Da wir von Satan korrumpiert werden und Sünder sind, können wir ohne Gottes Erlösung nur unter den Banden der Sünde leben und schließlich bestraft werden. Wenn wir anerkennen, dass wir sündig sind und die Erlösung durch Jesus annehmen, haben wir die Chance, Gottes Erlösung zu empfangen. Während diejenigen, die über sich selbst nachdenken und nicht anerkennen, dass sie sündig sind, sich selbst niemals erkennen und Gottes Erlösung empfangen können. In Gottes Worten „Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.” ist Gottes große Barmherzigkeit und Erlösung für die Menschen verborgen. Nachdem wir den Willen Gottes verstanden haben, den Menschen zu erretten, akzeptieren wir aus welchem Grund Gottes Erlösung und Liebe nicht?


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