Wie half Gott mir, meine Wut zu kontrollieren

„Du glaubst an den Herrn, und doch verlierst du die Beherrschung in null Komma nichts. Warum hast du dich überhaupt nicht geändert?“ Dies warf mein Ehemann mir vor. Ich pflegte in solch einer Bedrängnis zu sein, dass ich unfähig war, die Lehren des Herrn auszuleben, und ich flehte den Herrn an, mich zu leiten, die Fesseln der Sünde abzuschütteln. Während meiner Suche hörte ich die Kundgebungen von der zweiten Ankunft des Herrn, und ich fand schließlich den Weg, um meinen Zorn zu beseitigen. Jetzt würde ich euch gern alles über meine Erfahrungen erzählen.

Ich lebe in Sünde und bin machtlos, mich selbst zu befreien

In meinem Alltag lebte ich ständig in einem Kreislauf des Sündigens und des Beichtens. Einmal wurde ich zum Beispiel wütend und beschimpfte mein Kind, weil es vom Spielen zu angetan und zu nachlässig bei seinen Schulaufgaben war. Mein Ehemann konnte nicht dabeistehen und mir dabei zusehen, dass ich meinen Sohn auf diese Weise beschimpfte, also kritisierte er mich dafür. Ich akzeptierte nicht, was er sagte, also gerieten wir in Streit. Diese Art von Szenario wurde zu einem regelmäßigen Vorkommnis, und jedes Mal, wenn sich mein Zorn nach einem Ausbruch abgekühlt hatte, war ich bekümmert und machte mir immer Selbstvorwürfe, besonders wenn ich an die Verse dachte: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (I Petrus 1,16), und „Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen“ (Hebräer 12,14).Der Herr ist heilig, und doch lebte ich immer in Sünde. Ich konnte nicht damit aufhören, die Beherrschung zu verlieren, und ich konnte mit anderen Menschen nicht friedlich auszukommen, also wie konnte ich möglicherweise den Herrn erfreuen?

zu Gott betenUm in mir irgendeine Veränderung herbeizuführen, verstärkte ich meine geistlichen Andachten, ich las die Bibel und betete mehr, ich besuchte Versammlungen mit größerem Eifer, und ich nahm bei jedem Gottesdienst immer aktiv teil, aber ich konnte das Problem mit meinem hitzigen Temperament trotzdem nicht lösen, und so fühlte ich mich verloren und entmutigt. Ich dachte oft: Der Pastor sagt, dass der Herr uns dann unsere Sünden vergibt und wir neu erschaffen sind, sobald wir an den Herrn glauben, beten und Buße tun. Aber wie kommt es, dass ich mich nicht fühle, als ob ich ein neues Leben habe, sondern stattdessen ständig nur Sünden begehe, mein Geist immer dunkler wird und ich den Herrn nicht neben mir spüre? Und so betete ich oft unter Tränen zum Herrn: „Oh Herr! Ich kann meinen Zorn nie kontrollieren, und ich kann mich von den Fesseln der Sünde nicht selbst befreien. Ich bitte Dich, Herr, mich zu führen, um mich von meinen Sünden zu befreien.“

Ich verstehe die eigentliche Ursache der Sünde

An einem Tag im Juni lernte ich Schwester Weiwei und Bruder Kevin kennen. Beide waren fromme Christen, und wir kamen oft zusammen, um uns gemeinschaftlich über die Bibel auszutauschen. Ihr gemeinschaftlicher Austausch war mit Licht erfüllt, und ich fand, dass er äußerst nützlich war. Ich erzählte ihnen auch von meinem Schmerz in Sünde zu leben, und dass ich unfähig war, mich davon zu befreien. Einmal sagte Bruder Kevin fröhlich zu mir: „Der Herr Jesus, nach dem wir uns gesehnt haben, ist wiedergekehrt, und auf der Grundlage Seines Werks im Zeitalter der Gnade führt Er mit Worten das Werk des Gerichts durch. Nur indem wir mit Gottes neuem Werk Schritt halten, können wir die Versorgung mit dem Wasser des Lebens erhalten.“ Als ich hörte, dass der Herr wiedergekehrt sei, war ich sowohl glücklich als auch aufgeregt. Ich war so erpicht darauf, den Bruder zu fragen: „Du sagtest, dass der Herr zurückgekehrt sei – kann das wahr sein?“

Bruder Kevin sagte: „Das ist tatsächlich wahr. Er ist in den letzten Tagen wiedergekehrt, um uns gänzlich von der Sünde zu erretten und uns zu befähigen, von diesem schmerzhaften Leben des Sündigens und Beichtens frei zu sein. Das erfüllt genau diese biblische Prophezeiung: „also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit“ (Hebräer 9,28). Wie wir alle wissen, führte die erste Menschwerdung Gottes das Werk der Erlösung der Menschheit aus, und unsere Sünden wurden vom Herrn vergeben. Es ist jedoch unbestreitbar, dass wir trotzdem fortwährend sündigen und wir ganz genau wissen, was der Herr von uns verlangt, und doch sind wir sehr selten fähig, das in die Tat umzusetzen, und wir leben an die Sünde gebunden. Und was genau ist der Grund dafür?“
Das hatte mich schon immer verwirrt, und ich war nie fähig gewesen, eine Lösung zu finden. Ich wollte wirklich verstehen, und so hörte ich ersnthaft zu, als Bruder Kevin mit seinem gemeinschaftlichen Austausch fortfuhr.

Dann schickte mir der Bruder zwei Textstellen der Worte Gottes: „Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein.“ „Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die verdorbene, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition.

Bruder Kevin tauschte sich gemeinschaftlich aus und sagte: „Gottes Worte sind sehr klar. Das Werk, das vom Herrn Jesus ausgeführt wurde, war das Werk der Erlösung, und solange wir den Herrn Jesus als unseren Erlöser anerkennen und wir zum Herrn beten und vor Ihm Buße tun, dann werden unsere Sünden vergeben sein, und durch unseren Glauben sind wir gerechtfertigt. Wir sind dann nicht mehr sündig, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Sünden mehr begehen, denn das liegt daran, dass unsere sündige Natur weiterhin existiert und wir in diesem Kreislauf des Sündigens und des Beichtens leben und ständig unfähig sind, uns selbst von den Fesseln der Sünde zu befreien. Unter der Herrschaft unserer satanischen Natur offenbaren wir oft verdorbene Dispositionen wie beispielsweise arrogant und selbstgefällig, egoistisch und verachtenswert zu sein, zu lügen und zu betrügen, böse und gierig zu sein und so weiter. Wenn andere Dinge tun, mit denen wir nicht einverstanden sind, belehren wir sie herablassend und schaden ihnen, sodass keine Familie fähig ist, in Frieden und Harmonie zu leben. Um unserer eigenen Interessen willen intrigieren wir gegeneinander. Wir bekämpfen und quälen uns gegenseitig, und Freunde werden zu Feinden. Um unser eigenes Ansehen zu bewahren, lügen und betrügen wir oft. Obwohl wir nach außen hin erscheinen, dass wir uns in unserem Glauben für Gott aufwenden und Dinge aufgeben, beherbergen wir tatsächlich keine wahre Liebe für Gott, und wenn Krankheit oder Widrigkeiten auf uns zukommen, können wir Gott weiterhin die Schuld geben, bis hin zu dem Punkt, Ihm die Treue zu brechen…. Die Bibel besagt: ‚Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen‘ (Hebräer 12,14). Wir leben weiterhin oft inmitten der Sünde, begehen Sünden und widersetzen uns dem Herrn, und wir sind unwürdig, das Gesicht des Herrn zu sehen. Deshalb muss der Herr für uns eine weitere Phase der Errettung ausführen und unsere sündige Natur reinigen.“

Als ich Kevins gemeinschaftlichen Austausch hörte, wurde ich mit Licht erfüllt. Ich dachte daran, dass ich ganz genau wusste, was der Herr von uns verlangt, und doch war ich nie fähig, das in die Tat umzusetzen, und daran, wie intolerant und ungeduldig ich im Umgang mit meinem Ehemann und meinem Sohn war und oft meine Beherrschung verlor und sie belehrte. Wie es sich herausstellte, geschah all dies, weil meine sündige Natur in mir weiterhin existierte, also war es natürlich ganz gleich, wie oft ich betete, die Bibel las oder zu meistern versuchte, mein eigenes Kreuz tragen zu können, ich konnte mich von den Fesseln und Zwängen der Sünde nie selbst freimachen, und ich erkannte, dass wir es tatsächlich nötig haben, dass der Herr eine weitere Phase der Errettung auszuführen.

Ich finde den Weg, um mich von der Sünde zu befreien

An jenem Punkt fragte eine andere Schwester, die online war: „Bruder Kevin, wir alle möchten uns von den Fesseln der Sünde befreien, und ich habe mehrmals auf verschiedene Weisen versucht, das zu tun, aber ich habe nie den richtigen Weg gefunden. Könntest du dich bitte gemeinschaftlich mit uns darüber austauschen, wie die zweite Ankunft des Herrn uns von den Fesseln der Sünde erretten wird?“ Nachdem ich die Frage der Schwester gehört hatte, wartete ich ebenfalls gespannt darauf, die Antwort zu hören.
Kevin sagte: „Ja, Schwester, diese Frage, die du gestellt hast, ist sehr wichtig für die Angelegenheit unserer Errettung und für unseren Eintritt in den Himmel. Lasst uns zuerst einige Verse in der Bibel hinsichtlich dessen lesen, wie Gott uns von der Sünde errettet: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Johannes 16,12–13). „Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes“ (I Petrus 4,17). „Und wer meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache. Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage“ (Johannes 12,47–48). Diese Prophezeiungen sind sehr klar: Gott wird in den letzten Tagen wiederkehren, und Er wird die Wahrheit zum Ausdruck bringen und das Werk des Gerichts ausführen, angefangen beim Haus Gottes, und Er wird dieses Werk verrichten, um uns zu befähigen, uns von den Fesseln der Sünde zu befreien, und um unsere satanischen, verdorbene Dispositionen vollkommen zu reinigen. Lasst uns zwei weitere Textstellen Gottes ansehen. Gott sagt: ‚In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er wirkt anhand von Enthüllung, Umgang und Zurechtstutzen auf lange Sicht. Diese Methoden der Enthüllung, des sich Befassens und Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die der Mensch nicht im Geringsten besitzt. Nur Methoden dieser Art werden als Gericht erachtet. Nur mit einem Gericht dieser Art kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, sich Gott zu fügen und darüber hinaus wahre Gotteskenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott verrichtet wird.‘ ‚Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Die ganze Arbeit, die heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes, als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit verwerfen und rein gemacht werden. Anstatt diese Arbeitsphase als eine der Erlösung zu erachten, wäre es richtiger zu sagen, dass es die Arbeit der Reinigung ist.‘“

Kevin teilte sich gemeinschaftlich aus und sagte: „Gott ist erneut Mensch geworden, und auf der Grundlage des Erlösungswerks des Herrn Jesus führt Er das Werk des Gerichts aus, angefangen im Haus Gottes, und Er bedient sich Worten, um unsere innere, satanische Natur zu richten und unsere Verdorbenheit zu enthüllen, während Er gleichzeitig uns Seinen Willen mitteilt und was Er von uns fordert. Durch das Akzeptieren des Gerichts der Worte Gottes kommen wir zu einem wirklichen Verständnis von unseren satanischen Dispositionen wie beispielsweise unsere Verworfenheit und List, unsere Arroganz und Eitelkeit, unsere selbstsüchtige und verachtenswerte Art und unsere Boshaftigkeit und Gier. Gleichzeitig erfahren wir durch das Gericht der Worte Gottes, welche Art von Mensch Gott liebt und welche Art von Mensch Er hasst, und wir werden verstehen, dass Gottes Disposition nicht nur barmherzig und liebevoll, sondern auch gerecht, majestätisch und zornig ist. Nur durch Gottes majestätisches Gericht werden wir ein gottesfürchtiges Herz bekommen, und ob wir die verdorbenen Gedanken in unserem Geist offenbaren oder wir sündig handeln, tun wir nicht mehr Buße nur in Worten, und wir geben nicht nur äußerlich den Anschein, unser eigenes Verhalten zurückzuhalten, sondern wir akzeptieren stattdessen das Gericht der Worte Gottes, wir lernen unsere eigene, satanische Natur und unser Wesen kennen, wahrer Hass auf, unsere innere, satanische Natur entsteht, und dann sind wir fähig, in Einklang mit Gottes Worten zu praktizieren. Je mehr wir das Urteil und die Züchtigung durch Gottes Worte annehmen, desto klarer sehen wir unser eigenes, verdorbenes Wesen, und desto stärker wird unsere Entschlossenheit, die Wahrheit zu praktizieren; während wir immer mehr Wahrheiten in die Tat umsetzen, erfahren die Dispositionen in unserem Leben eine Veränderung ohne unser Wissen.“
Kevins gemeinschaftlichem Austausch zuzuhören erlaubte mir wahrzunehmen, wie praktisch Gottes Werk des Gerichts wirklich ist, und ich war sehr bewegt, das zu hören. Aufgrund dessen, dass ich jeden einzelnen Tag in einem Zustand des Sündigens und des Beichtens lebte, hatte ich es wirklich nötig, dass Gott dieses Werk des Gerichts ausführt, um mich zu erretten.

Später lud ich die App der Kirche des Allmächtigen Gottes ans dem Internet herunter, ich las jeden Tag die Worte des Allmächtigen Gottes und wohnte den Versammlungen mit meine Brüdern und Schwestern oft bei. Im Laufe der Zeit verstand ich viele Wahrheiten, die ich während meines Glaubens an den Herrn vorher nie verstanden hatte, wie beispielsweise das Geheimnis des Namens Gottes, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes, das Ziel des dreiphasigen Werks Gottes, um die Menschheit zu erretten, wie wir zwischen jenen unterscheiden können, die sich für Christus ausgeben, und dem wahren Christus, wie wir zwischen falschen Kirchen und der wahren Kirche unterscheiden können und so weiter. Mein Geist hatte die Versorgung mit dem Wasser des Lebens erhalten, und ich genieße die Führung des Heiligen Geistes. Ich wurde sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, und ich begann langsam zu lernen, Gottes Werk in meinem Leben zu erfahren.

Ich verstehe die Wurzel meines zornigen Temperaments, und Gottes Worte werden sogar noch kostbarer für mich

Eines Tages kam mein Sohn von der Schule nach Hause, und als ich sein Schülerprotokoll durchblätterte, sah ich eine Nachricht eines Lehrers: „Chengcheng hatte heute in der Schule mit seinen Schulkameraden eine Streitigkeit und wollte keine Schuld eingestehen, ganz gleich, was man ihm sagte, und er verlor die Beherrschung mir gegenüber. Bitte stellen Sie sicher, dass sie ihren Sohn erziehen.“ Als ich das las, konnte ich meinen Zorn nicht mehr im Zaum halten, und ich explodierte. Mein Sohn bereitete mir wirklich eine Menge Sorgen und war immer eine Plage. Im Laufe der Jahre hatte ich viele solcher Mitteilungen erhalten, und ich hatte mich bei den Lehrern und den anderen Eltern oft entschuldigen müssen. Je mehr ich darüber nachdachte, desto verärgerter wurde ich, und ich schimpfte ihn kräftig aus. Als ich sah, dass er nach meiner Schelte so gekränkt und ängstlich aussah, war ich bestürzt und machte mir Vorwürfe. Dann ging ich suchend vor Gott, und ich sah diese Worte Gottes: „Sobald ein Mensch Status hat, wird er es oft schwer finden, seine Laune zu beherrschen und so wird er es genießen Gelegenheiten zu ergreifen, um seiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen und seinen Gefühlen Luft zu machen; er wird oft ohne ersichtlichen Grund in Wut aufflammen, um seine Fähigkeit zu zeigen und andere wissen zu lassen, dass sein Status und seine Identität sich von denen gewöhnlicher Menschen unterscheiden. Natürlich werden korrumpierte Menschen ohne jeden Status auch häufig die Beherrschung verlieren. Ihre Wut wird häufig durch Beeinträchtigung ihrer individuellen Vorteile verursacht. Um ihren eigenen Status und ihre Würde zu schützen, macht die korrumpierte Menschheit häufig ihren Gefühlen Luft und lässt ihre arrogante Natur erkennen.“ Erst als ich diese Offenbarungen in Gottes Worten las, wurde mir der eigentliche Grund bewusst, warum ich gegenüber meinem Sohn die Beherrschung verlor – das war, weil mein Ruf beschädigt worden war. Jedes Mal, wenn ein Lehrer eine Nachricht schickte, die besagte, wie mein Sohn dieses oder jenes falsch gemacht habe, hatte ich das Gefühl, dass mein Sohn kein gutes Licht auf mich werfe und mich schlecht aussehen ließe, und aus diesem Grund belehrte ich ihn so herablassend. Ich verstand auch, dass zornig zu werden ein Ausdruck meiner satanischen, arroganten Disposition war. In der Vergangenheit pflegte ich oft die Geduld mit ihm zu verlieren, damit mein Sohn seine schlechten Angewohnheiten änderte, ich verlor oft die Geduld mit ihm und belehrte ihn herablassend und versuchte seine schlechten Angewohnheiten zwanghaft zu ändern. Von außen sah es so aus, dass ich dies tat, weil ich es gut mit ihm meinte, aber im Wesentlichen behandelte ich meinen Sohn, indem ich mich auf meine satanische, arrogante Disposition verließ, und ich schadete ihm ebenfalls. Schließlich verstand ich, dass das Leben, das ich auslebte, keine Ähnlichkeit mit einem aufrichtigen, menschlichen Wesen hatte, und dass ich zu egoistisch und zu arrogant war. Als ich darüber sorgfältig nachdachte, erkannte ich, dass es für Kinder normal war, Fehler zu machen, und dass ich ihn in einer besseren, systematischeren Weise leiten sollte, sodass er lernen würde, seine schlechten Angewohnheiten zu ändern, und ihn nicht zu belehren, indem ich mich auf meine arrogante Disposition verließ.

Jedes Mal, wenn mein Sohn danach irgendetwas Falsches tat und ich die Geduld mit ihm verlieren wollte, pflegte ich sofort vor Gott zu kommen und zu beten. Ich vertraute Gott meinen Sohn an, und ich lernte, mich Gottes Worte zu bedienen, um ihn zu führen. Ich entdeckte, dass mein Sohn langsam begann, sich etwas zu ändern, und seine Lehrer schickten mir nur sehr selten Nachrichten, um zu sagen, dass er sich in der Schule mit einem Klassenkameraden gestritten habe. Außerdem wurde mein Verhältnis mit meinem Sohn immer besser, und dies erlaubte mir, die Freude zu schätzen, die vom Praktizieren der Wahrheit kommt.

Dank sei Gott! Ich habe das Glück gehabt, zurück zu Gottes Familie kommen zu können und Gottes Liebe und Errettung zu erfahren. Jetzt habe ich einen Weg, um ihm zu folgen, wenn es darum geht, nach einer dispositionellen Änderung zu streben, und ich bin fähig, einige Worte Gottes in die Tat umzusetzen. Mein Ehemann sagte fröhlich zu mir: „Du hast dich sehr verändert, seit du begonnen hast, an den Allmächtigen Gott zu glauben, und es gibt in unserem Zuhause Lachen und Klänge der Freude.“ Ich weiß, dass all dies so ist, weil ich von Gottes Worten geändert wurde, und weil sie mich befähigten, etwas aufrichtige menschliche Ähnlichkeit auszuleben. Gottes Worte sind so kostbar!

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